CURLING: Die Entscheidung fiel im siebten End

Das Curlingturnier Churfristen-Kanne wurde am Wochenende vom Team Wildhaus Inter gewonnen. Der Vorjahressieger wurde mit 8:6 Steinen übertrumpft.

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Siegerteam Wildhaus Inter mit Albert Widmer, Lotti Pieper, Stefan Litscher, Erich Widmer und Susan Limena (von links). (Bild: PD)

Siegerteam Wildhaus Inter mit Albert Widmer, Lotti Pieper, Stefan Litscher, Erich Widmer und Susan Limena (von links). (Bild: PD)

Im Finalspiel in Wildhaus besiegten Skip Albert Widmer zusammen mit Erich Widmer, Lotti ­Pieper und Susan Limena den Vorjahressieger Wildhaus 1 mit Bruno Anderhalden klar mit 8:6 Steinen. Damit entschied Wildhaus Inter als einziges Team alle vier Partien vom Samstag und Sonntag für sich.

Bis zum sechsten End konnten die Titelverteidiger das Spiel zwar durchaus offen gestalten. Im siebten End fiel aber die Vorentscheidung. Da Skip Anderhalden der letzte Take-out missriet, konnte Susan Limena ihren Stein zum komfortablen Vier-Punkte-Vorsprung legen. Wildhaus 1 konnte im letzten Umgang die Niederlage nicht mehr abwenden und fiel in der Schlussabrechnung auf den vierten Rang zurück. Als Zweiter klassierte sich das Team Herisau-Waldstatt 1 (Skip Urs Fischbacher), das in der 3. Runde gegen den nachmaligen Sieger verloren hatte, im ­ 4. Spiel aber Basel-Wartenberg (Skip Jacques Chollet) mit 7:5 Steinen besiegte. Auf den dritten Platz setzte sich St. Gallen-Sitter (Albert Dähler) mit drei Siegen gegen Baden Regio (Urs Würmli), Limmattal (Salome Lips) und St. Gallen-Sitter 2 (Balz Wyss). An der Churfirsten-Kanne spielt auch immer ein Team der Wildhauser Junioren mit, denn es ist den Organisatoren wichtig, dem Nachwuchs Erfahrungen im Erwachsenen-Curling zu ermöglichen. Es spielten Michael Stadelmann, Selin Brauchli, Justin Hausherr und Skip Swen ­Brauchli. Das erste und dritte Spiel verloren die Wildhauser gegen Herisau-Waldstatt 1 (Urs Fischbacher) und St. Gallen-Sitter (Balz Wyss), vermochten aber das zweite und vierte gegen Herisau-Waldstatt 2 (Philipp Bosshart) und Limmattal (Salome Lips) klar zu gewinnen, sodass mit vier Punkten, 26 Steinen und 16 Ends der gute achte Platz ­resultierte. Das Turnier um die Churfirsten-Kanne wurde 1960 zum ersten Mal ausgetragen, damals noch open air auf Natureis. Es ist somit das älteste Turnier des CC Wildhaus. (pd)