Country City Toggenburg – familiäres Fest mit viel Tanz

UNTERWASSER. Cowboys und -girls wo man hinsah – vergangenes Wochenende besiedelten Country-Fans aus nah und fern das kleine Dorf im Obertoggenburg mit ihren Tipi-Zelten und Wohnwagen. Bei herrlichem Wetter genoss man die familiäre Atmosphäre in und um die Tennishalle in Unterwasser.

Silvia Bollhalder
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Zahlreiche Cowboys und Cowgirls genossen den Auftritt der Enderlin Chicks. (Bild: Silvia Bollhalder)

Zahlreiche Cowboys und Cowgirls genossen den Auftritt der Enderlin Chicks. (Bild: Silvia Bollhalder)

Unterwasser. Cowboys und -girls wo man hinsah – vergangenes Wochenende besiedelten Country-Fans aus nah und fern das kleine Dorf im Obertoggenburg mit ihren Tipi-Zelten und Wohnwagen. Bei herrlichem Wetter genoss man die familiäre Atmosphäre in und um die Tennishalle in Unterwasser. Drei Tage lang konnten sich die Besucher mit Souvenirs und Utensilien aus der Country-Szene eindecken und sich mit feinen Leckereien verköstigen. Im Festzelt genoss man nicht nur den Schatten, umrahmt wurde das gemütliche Beisammensein mit Country-Klängen der DJs Mel und Pitt wie auch der Band Bluet- und Lêberwürscht. Wer Lust hatte, wagte unter Anleitung der Country Dancers Toggenburg erste Schritte im Linedance oder legte zu zweit ein Tänzchen aufs Parkett.

Keiner zu klein für Linedance

Vor allem die besondere Tanzweise des Country, den Linientanz, sah man überall – im Festzelt, auf der Wiese, neben der Konzertbühne. Einer begann, schnell fand man zusammen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, und bewegte sich zur Musik. Unter dem Motto «Keiner ist zu klein, ein Linedancer zu sein», wurde sogar auf dem Spielplatz ein Workshop angeboten. Die Country Dancers Toggenburg eröffneten traditionell das Abendprogramm mit ihrer Linedance-Show. Die Plauschgruppe, die im Jahr 2001 aus dem OK des Country City Toggenburg entstanden war, hatte wiederum einen abwechslungsreichen Auftritt einstudiert. Aber auch die Showgruppe Pony-Express aus Jonschwil wusste das Publikum zu überzeugen.

Auch Indianer sind nicht weit

Für musikalische Genüsse sorgten Auftritte von Gruppen wie Nevada, Desert Rats, Enderlin Chicks oder die Two Rocks Band & Sarah Jory. Am Sonntagmorgen umrahmte das Büeler Gofechörli den Country-Gottesdienst. Nach dem gelungenen Auftritt genossen die kleinen Sänger dann auch noch das Rahmenprogramm. Man bastelte Indianerschmuck, liess sich eine Kriegsbemalung auftragen, suchte im Bach nach Goldstücken, versuchte sich im Pfeilbogenschiessen und Hufeisenwerfen oder durfte eine Runde auf einem Esel reiten. Abkühlung fand man am heissbegehrten Softeisstand oder in der benachbarten Badi. Das Country City wurde einmal mehr nicht nur von zahlreichen Country-Musik-Liebhabern besucht, sondern auch von Einheimischen und Familien, die die gesellige Atmosphäre genossen.

Rose und ihr Vater verbrachten das Wochenende im Tipi-Zelt.

Rose und ihr Vater verbrachten das Wochenende im Tipi-Zelt.

Die Country Dancers Toggenburg eröffneten das Abendprogramm.

Die Country Dancers Toggenburg eröffneten das Abendprogramm.

Ein offensichtlich wichtiges Gespräch unter Cowboys.

Ein offensichtlich wichtiges Gespräch unter Cowboys.

Unterwasser im Goldrausch. Im Bach suchte man Goldstücke.

Unterwasser im Goldrausch. Im Bach suchte man Goldstücke.

Keiner zu klein, ein Linedancer zu sein.

Keiner zu klein, ein Linedancer zu sein.

Wo Cowboys sind, können auch Indianer nicht weit sein.

Wo Cowboys sind, können auch Indianer nicht weit sein.

Spätestens am Abend hatten die meisten die Vollmontur angezogen.

Spätestens am Abend hatten die meisten die Vollmontur angezogen.

Die Showgruppe Pony-Express sorgte für viel Applaus.

Die Showgruppe Pony-Express sorgte für viel Applaus.