Coronavirus
Kanton Appenzell Ausserrhoden muss wegen Lieferengpass einzelne Impftermine verschieben

Der Lieferengpass beim Impfstoffhersteller BioNTech/Pfizer hat auch für Appenzell Ausserrhoden Folgen: Einzelne Impftermine müssen um drei bis vier Wochen nach hinten geschoben werden. Die geplanten Zweitimpfungen der ersten Gruppe sind aber sichergestellt.

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Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden muss sein Impfprogramm aufgrund der Lieferengpässe des Impfstoffs anpassen.

Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden muss sein Impfprogramm aufgrund der Lieferengpässe des Impfstoffs anpassen.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE

(pd/evw) Bisher verlief das Impfen im Kanton Appenzell Ausserrhoden nach Plan; bis Montagabend sind insgesamt 2300 Impfungen verabreicht worden. Das schreibt der Kommunikationsdienst des Kantons Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung. Vergangene Woche seien Lieferverzögerungen beim Impfstoff von Pfizer/BioNTech bekannt geworden. Deshalb müsse – wie viele Kantone – auch Appenzell Ausserrhoden das Impfprogramm anpassen. Rund 300 Impftermine müssen um drei bis vier Wochen nach hinten geschoben werden.

Auch in hausärztlichen Praxen könne es zu Verzögerungen kommen. Alle geplanten Zweitimpfungen der ersten Impfgruppe (Alters- und Pflegeheime, über 75-Jährige und Personen mit höchstem Gesundheitsrisiko) seien jedoch sichergestellt. Bis anhin wurden in Appenzell Ausserrhoden gemäss Communiqué impfwillige Personen aus dieser Gruppe geimpft. Ab heute werden die impfwilligen Personen in den Alters- und Pflegeheimen ihre Zweitimpfungen erhalten.

Die betroffenen Personen werden von der Hotline des Kantons per Mail, SMS oder Telefon kontaktiert. Personen mit einem Impftermin müssen von sich aus nichts unternehmen.

Der Kanton habe bis anhin nur bis Mitte Februar verlässliche Angaben, wie viele Impfstoffe von den Herstellern respektive dem Bund an den Kanton geliefert werden. Sobald Impfstoffe verlässlich und in genügender Menge in Aussicht gestellt wurden, werde der Kanton das Impfprogramm unverzüglich intensivieren.