«Churfirsten» erhält gedeckte Terrasse

STARKENBACH. Das Restaurant Churfirsten ist derzeit geschlossen. Grund dafür ist die Erstellung eines Anbaus, dank dem eine gedeckte Terrasse und ein grosszügigerer Eingang zum Wirtshaus entstehen. Bis Sonntag wird das Gerüst entfernt sein. Dann wird zum Brunch geladen.

Beatrice Bollhalder
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Ein Teil der Gartenterrasse des Restaurants Churfirsten in Starkenbach wird in diesen Tagen überdacht. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Ein Teil der Gartenterrasse des Restaurants Churfirsten in Starkenbach wird in diesen Tagen überdacht. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Das Restaurant Churfirsten in Starkenbach ist seit jeher nicht nur ein Treffpunkt für Einheimische oder Wanderer, die vom Selun her ins Tal zurückkommen, sondern auch für Touristen. Der Standort direkt an der Hauptstrasse zwischen Stein und Alt St. Johann mit den grosszügigen Parkmöglichkeiten lädt geradezu zur Einkehr ein. Seit Noldi Alpiger das Haus vor ein paar Jahren käuflich erwerben konnte, hat er immer wieder Ideen und Geld in Gebäude und Umgebung gesteckt. So wurde beispielsweise die Terrasse grosszügig erweitert und rollstuhlgängig gemacht. Auch ein Sandkasten und Spielgeräte für kleine Besucher kamen dazu.

Dach für Raucher

Wie in vielen Restaurants kam auch in der «Churfirsten» das Problem auf, wo Raucher ihrem Laster frönen können. Bei schönem Wetter war dies ja kein Problem. Wenn es aber regnet, ist kein Vordach vorhanden, unter das sich die rauchenden Gäste stellen können. Zudem war der Eingang mit der Doppeltüre, der gleichzeitig dem Servicepersonal als Durchgang dient, sehr eng und mehr als unglücklich plaziert. Noldi Alpiger hat sich entschlossen, diese Probleme mit einem Anbau zu lösen. Dafür wurde das kleine Entrée abgebrochen. Oberhalb der Terrasse wurde eine Holzkonstruktion aufgebaut. Ein Teil der Hausfassade soll entfernt werden, um einen direkten Personaldurchgang vom Buffet auf die Terrasse realisieren zu können. Auch ein Teil der Konstruktion neben der bisherigen Eingangstüre wird zugunsten eines grosszügigeren Eingangs weichen. Auf zwei Seiten der neuen Holzkonstruktion wird mit Hilfe von Gläsern mehr Licht auf die Terrasse und ins Gebäude gebracht.

Sonne oder doch nicht?

Ursprünglich plante Noldi Alpiger einen Wintergarten zu erstellen. Vorerst will er aber auf zwei Seiten keine Wände anbringen. So ergibt sich eine gedeckte Terrasse. Nach wie vor werden aber mehrere Gartentische so plaziert werden, dass die Gäste in der Sonne sitzen können. «So entfällt das Aufstellen der Sonnenschirme. Jeder kann jetzt seinen Platz mit oder ohne direkte Sonneneinstrahlung wählen», sieht Alpiger einen grossen Vorteil der neuen Terrasse. Zusätzlich erhält die Wohnung oberhalb des Restaurants eine schöne Terrasse.

Die Bauarbeiten werden noch diese Woche andauern, dann soll das Gerüst entfernt werden. Noldi Alpiger und seine Partnerin und Wirtin Marika Habegger wollen nämlich am Sonntag auf der neu gedeckten Terrasse zahlreiche Gäste begrüssen können. An diesem Tag wird zum Brunch geladen, eine Anmeldung (Telefon 071 999 11 83) ist erwünscht.