Chicco: Taxihalter wehrt sich

HERISAU. Der zu Tode getretene Berner Sennenhund Chicco bewegt weiter. Am Mittwoch sagte die Hundebesitzerin gegenüber unserer Zeitung, der herbeigerufene Taxifahrer habe das Tier nicht mitnehmen wollen. Dies löste wilde Spekulationen im Facebook aus.

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Berner Sennenhunde wie der totgetretene Chicco gehören zu den beliebtesten Hunden der Schweiz. (Bild: Archiv/Fotolia (Symbolbild))

Berner Sennenhunde wie der totgetretene Chicco gehören zu den beliebtesten Hunden der Schweiz. (Bild: Archiv/Fotolia (Symbolbild))

HERISAU. Der zu Tode getretene Berner Sennenhund Chicco bewegt weiter. Am Mittwoch sagte die Hundebesitzerin gegenüber unserer Zeitung, der herbeigerufene Taxifahrer habe das Tier nicht mitnehmen wollen. Dies löste wilde Spekulationen im Facebook aus. Jetzt stellt Guido Bremgartner von A1 Taxi klar, dass der Fahrer zu seinem Unternehmen gehörte. Dieser habe den Transport nicht verweigert, sondern beim Anblick des Hundes innere Verletzungen vermutet. «Das Tier war in diesem Zustand nicht transportfähig», so Bremgartner. Menschen würden auch nicht einfach mitgenommen, wenn sie nicht mehr ansprechbar seien, sondern man rufe die Ambulanz. Der Tierarzt bestätigte gestern gegenüber dem Taxihalter, dass der Fahrer richtig gehandelt habe. (rf)