Chemieunfall: Mitarbeiter beim Herisauer Teppichhersteller Cabana betroffen

Beim Entladen eines Lastwagens bei der Firma Cabana in Herisau ist aus einem  Behälter eine ätzende Flüssigkeit ausgelaufen. Ein kontaminierter Mitarbeiter musste zur Untersuchung ins Spital gebracht werden.

Karin Erni
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Durch die Beschädigung trat durch das Leck im oberen Teil des 1000 Liter fassenden Behälters ein Teil der Flüssigkeit aus. (Bild: Kapo AR)

Durch die Beschädigung trat durch das Leck im oberen Teil des 1000 Liter fassenden Behälters ein Teil der Flüssigkeit aus. (Bild: Kapo AR)

Kurz vor Mittag rückten die Feuerwehr Herisau und die Chemiewehr der Feuerwehr St.Gallen zu einem Einsatz bei der Firma Cabana in Herisau aus. Beim Entladen eines Lastwagens war gemäss Hanspeter Saxer, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, eine ätzende Flüssigkeit aus einem defekten Behälter ausgelaufen. Während sich der grösste Teil der auslaufenden Flüssigkeit noch auf der Ladebrücke sammelte, tropfte der Rest auf den Boden im Gebäude. 

Ein Mitarbeiter, der versucht hatte, das Leck zu stopfen, kam mit der unbekannten Flüssigkeit in Berührung. Er musste zur Untersuchung ins Spital gebracht werden. Die Chemiewehr konnte die Flüssigkeit abpumpen und verhindern, dass sie in die Erde gelangte. Für die Umgebung besteht gemäss Polizei keine Gefahr.

Grosseinsatz der Rettungskräfte

Das Grossaufgebot der Rettungskräfte führt zu Verkehrsproblemen auf der St.Gallerstrasse. Eine Umleitung ist signalisiert. Insgesamt standen rund 50 Funktionäre der Feuerwehr Herisau, Chemiewehr St.Gallen, Rettungssanität, der Assekuranz und der Polizei im Einsatz.