Caroni und Merz im Gespräch

Mehr als 60 Personen füllten den Nordtrakt in Herisau, als Hanspeter Spörri in einem Gespräch seinen Gästen, alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz und Nationalratskandidat Andrea Caroni, Details aus ihrem gemeinsamen Berufsalltag entlockte.

Drucken
Teilen

HERISAU. Andrea Caroni war von 2008 bis 2010 persönlicher Mitarbeiter des Bundesrates Merz. Für ihn habe es Mut gebraucht, sich auf diese Stelle einzulassen, sagte Andrea Caroni. «Als bis anhin Aussenstehender war es für mich ein grosser Schritt, mich auf Bundesbern einzulassen.»

Einmalige Einblicke

Er sei froh, dass Bundesrat Merz ihm diese einmaligen Einblicke ermöglicht habe. Caronis Aufgaben waren es unter anderem, als Netzwerker zu wirken und Merz in allen politischen Belangen beizustehen und in Sitzungen und auf Reisen zu begleiten. «Persönliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind enge Bezugspersonen für die Mitglieder der Landesregierung», sagte Hans-Rudolf Merz. Die Zusammenarbeit sei von Vertrauen geprägt und gerade dann besonders wichtig, wenn die Wellen hochschlagen. Diese Aussage nahm Hanspeter Spörri zum Anlass, um mehr über das Jahr als Bundespräsident zu erfahren. Dieses war von Ereignissen wie beispielsweise dem Finanzplatz und Libyen geprägt. Merz sagte, dass zum Thema «Libyen» noch einiges zu sagen wäre. «Ich werde mich aber erst dann weiter äussern, wenn Muammar al-Gadhafi <hinter Schloss und Riegel> sitzt.»

Vorbereitet sein

Andrea Caroni erinnerte sich sodann an die Vorbereitung des Präsidialjahres 2009. Es sei eindrücklich gewesen zu erleben, wie unvorhersehbar Politik immer bleibe – trotz aller Planung und Voraussicht. (pd)

Aktuelle Nachrichten