«Carl Lutz hätte ermordet werden können»: Wie der Ausserrhoder unter Lebensgefahr zehntausende Juden vor dem Tod bewahrte

Carl Lutz gelang die grösste Judenrettung des Zweiten Weltkrieges. Jetzt erinnern sich Zeitzeugen an den Ausserrhoder und erzählen eindrücklich, wie sie sich und andere retten konnten.

Rolf App
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Ein Walzenhauser, der Grosses leistet: Carl Lutz 1945 in den Ruinen der Britischen Gesandtschaft in Budapest.

Ein Walzenhauser, der Grosses leistet: Carl Lutz 1945 in den Ruinen der Britischen Gesandtschaft in Budapest.

Bilder: Archiv für Zeitgeschichte, ETH Zürich

Als im März 1944 die Deutschen in Ungarn einmarschieren, und die Ermordung auch der ungarischen Juden sich abzeichnet, desertiert Leutnant Pál András Fabry von seiner Truppe und geht in den Untergrund. Er nimmt Verbindung auf mit Miklós Krausz von der Jewish Agency, und der macht ihn in Budapest, dem letzten Fluchtort der Juden, bekannt mit dem Schweizer Diplomaten Carl Lutz.

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