BV St. Gallen-Appenzell unterliegt Team Argovia und fällt in der Tabelle zurück

Nach der Niederlage gegen das Team Argovia rutscht die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell in der NLA vom zweiten auf den dritten Rang.

Nicolai Kozakiewicz
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Trotz zweier Siege von Spielertrainer Agung Ruhanda reichte es für die BV St. Gallen-Appenzell nicht zum Sieg. (Archivbild: Urs Bucher)

Trotz zweier Siege von Spielertrainer Agung Ruhanda reichte es für die BV St. Gallen-Appenzell nicht zum Sieg. (Archivbild: Urs Bucher)

BADMINTON. Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell tut sich schwer seit Beginn der NLA-Rückrunde. Nach der erneuten Niederlage vom Samstag gegen das Team Argovia haben die Ostschweizer nun drei von vier Partien in diesem Jahr verloren. Dies, nachdem sie in der Rückrunde in keinem einzigen Spiel unterlegen waren. Der Kampf um die Playoffplätze ist definitiv lanciert. Die Ausgangslage verspricht, drei Spiele vor Ende der regulären Spielzeit, einen spannenden Endspurt. Als Drittplazierte wären die Ostschweizer als eines von vier Teams qualifiziert, allerdings verfügen sie mittlerweile nur noch über ein Polster von derzeit zwei Siegpunkten auf die Ränge fünf bis sieben. Die Analyse der Tabellensituation in der höchsten Schweizer Badmintonliga zeigt auf, dass gleich sechs der acht Mannschaften innerhalb von drei Siegpunkten sind und alle die Playoffs aus eigener Kraft erreichen können. Titelverteidiger St. Gallen-Appenzell bleibt weiter zuversichtlich, muss jedoch in den verbleibenden drei Spielen unter anderem gegen Leader Solothurn antreten.

Agung Ruhanda brillant

Gegen Argovia steuerte der Spielertrainer Agung Ruhanda erneut zwei wichtige Siege bei. Der indonesische Punktegarant demonstrierte vor allem im Herreneinzel eindrücklich seine Qualitäten und demontierte den englischen Spitzenspieler Andrew Dabeka in zwei Sätzen. An der Seite von Janic Kleiner im zweiten Herrendoppel wiederholte er den Vollerfolg. Das dritte Erfolgserlebnis des Tages für die Badmintonvereinigung bescherten Thomas Heiniger und Tim Dettmann in einem äusserst hochstehenden ersten Herrendoppel. Dettmann, der erneut mit Rückenschmerzen antrat, musste diesem im anschliessenden Mixed-Doppel mit Simone Spescha Tribut zollen. In diesem vor allem im ersten Satz hart umkämpften Spiel wäre unter anderen Umständen sicherlich mehr möglich gewesen.

Unglückliche Niederlagen

Insgesamt verliefen die Spiele am Sonntag offen und ausgeglichen. Eine bessere Tagesform hätte die Entscheidung für St. Gallen-Appenzell bringen können. Die hoch gesteckten Erwartungen für einmal nicht erfüllen konnte das Jungtalent Dominik Bütikofer. Nachdem er im ersten Satz bei 20:17 drei Matchbälle nicht verwerten konnte und mit 22:20 abgeben musste, kam der in der letzten Zeit für seine starken Leistungen auffallende Schüler der Sportschule Appenzellerland im Folgesatz nicht mehr auf Touren. Ebenfalls enttäuscht zeigten sich Simone Spescha und Sabrina Inauen nach ihrem verlorenen Dreisatzspiel im Damendoppel. Für einmal wäre für die jungen Stammspielerinnen ein Sieg durchaus in Reichweite gewesen.