BV St. Gallen-Appenzell spielt um den Finaleinzug

Dieses Wochenende spielt die BV St. Gallen-Appenzell gegen Union Tafers-Fribourg um den Einzug ins Finale der NLA. Am Samstag steht das Auswärtsspiel, am Sonntag um 14 Uhr das Heimspiel im Athletik-Zentrum St. Gallen auf dem Programm.

Nicolai Kozakiewicz
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Agung Ruhanda und Thomas Heiniger (vorne) wollen mit der BV St. Gallen-Appenzell in den NLA-Final. (Bild: nko)

Agung Ruhanda und Thomas Heiniger (vorne) wollen mit der BV St. Gallen-Appenzell in den NLA-Final. (Bild: nko)

BADMINTON. Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell hat sich als Qualifikationssieger bereits frühzeitig einen Platz in den Playoffs der laufenden Spielzeit gesichert. Gerne erinnert man sich an das Playoff-Spektakel von vor zwei Jahren, als rund 1000 Fans zu Hause im Athletik-Zentrum ihre Mannschaft zu einer Parforce-Leistung und somit dem Erlangen der Meistertrophäe antrieben. Nun hoffen die Verantwortlichen um Manager Hanspeter Kolb, den «bis anhin grössten Triumph in der Vereinsgeschichte» zu wiederholen.

Unbestrittener Quali-Sieger

Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell war bereits nach der ersten Spielrunde Tabellenführer der NLA und bis zur Saisonhälfte ungeschlagen. Die Ostschweizer dominierten wenigstens auf dem Zahlenblatt die höchste Liga im Schweizer Badminton. Während sich die restlichen Teams um einzelne Punkte stritten, vergrösserten die Ostschweizer ihren Vorsprung auf die direkten Verfolger sukzessive. Dabei liessen es sich die Spielerinnen und Spieler nicht nehmen, regelmässig über sich selbst hinauszuwachsen. St. Gallen-Appenzell blieb zudem weitestgehend von Verletzungen verschont. Einzig auf den Einzel-Spezialisten Livio Dorizzi musste längere Zeit verzichtet werden. In den letzten Partien konnte er jedoch durch erneute Einsätze wieder an Sicherheit gewinnen.

Vielseitig einsetzbares Kader

St. Gallen-Appenzell verfügt über ein ausgeglichenes und erstklassiges Kader. Neben dem eigentlichen Star der Mannschaft, der gebürtigen Chinesin Ria Yuan Gao – ehemals Nr. 7 der Weltrangliste im Damendoppel – verfügen die Ostschweizer mit dem Dänen Christopher Bruun-Jensen über einen weiteren ehemaligen internationalen Spitzenspieler. Unter der Leitung des indonesischen Spielertrainers und Punktgaranten Agung Ruhanda entwickelten sich in den letzten Jahren auch die eigenen Talente zu wichtigen Leistungsträgern. Die Nationalspieler Christoph Heiniger, Livio Dorizzi und Thomas Heiniger gehören derzeit zu den besten Schweizer Spielern. Der Speicherer Janic Kleiner komplementiert das Kader bei den Herren. Bei den Damen stehen zudem Agnia Ruhanda, Tenzin Pelling, Sabrina Inauen und Simone Spescha für einen Einsatz in den beiden Halbfinalpartien zur Verfügung.