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Busse sollen den Verkehr dosieren

Ab heute bis Ende Jahr regelt eine neue Lichtsignalanlage den Verkehr an der Teufener Strasse im St. Galler Riethüsli. Ein Stadtparlamentarier regt an, die Ampel als Versuchsbetrieb für das geplante Dosiersystem in der Liebegg zu nutzen.
Karin Erni
Die neue Ampelanlage im Riethüsli ist bis Ende 2016 in Betrieb. Sie ermöglicht es dem Stadtbus, von der Umleitungsstrecke wieder in die Teufener Strasse einzubiegen. (Bild: ker)

Die neue Ampelanlage im Riethüsli ist bis Ende 2016 in Betrieb. Sie ermöglicht es dem Stadtbus, von der Umleitungsstrecke wieder in die Teufener Strasse einzubiegen. (Bild: ker)

ST. GALLEN. Nach sonnigen Ausflugstagen und in den Morgenstunden quält sich der Verkehr oft im Schneckentempo vom Appenzellerland in die Stadt hinunter. Die Folge: Die Busse, die über keine eigene Fahrspur verfügen, haben Verspätung. Der Bau des Ruckhaldetunnels durch die Appenzeller Bahnen verschärft die Situation noch. Wegen neuer Linienführung des Busses wurde der Bau einer Lichtsignalanlage an der Teufener Strasse nötig. Sie nimmt heute ihren Betrieb auf. Stadtparlamentarier Beat Rütsche möchte nun die Lichtsignalanlage zu einer Art Testbetrieb für eine künftige Dosieranlage machen. Eine solche ist nämlich im städtischen Mobilitätskonzept vorgesehen und ebenfalls auf einen Vorstoss von ihm zustande gekommen.

Ampelanlage nutzen

«Ich habe vom Stadtrat Signale erhalten, dass die Dosieranlage 2018 realisiert wird», sagt Beat Rütsche. Bis dahin könnte man die Zeit nutzen, erste Erfahrungen mit dieser Art der Verkehrskanalisierung zu sammeln. Rütsche hat dazu am 1. März eine Einfache Anfrage an den St. Galler Stadtrat gerichtet. «Ein Versuchsbetrieb wäre ohne grosse Investitionen möglich, da die Anlage ohnehin besteht», so Rütsche. Man müsste lediglich eine Fernsteuerung installieren, die es dem Buschauffeur erlaube, bereits beim Einbiegen in die Quartierstrasse «Im Grund» die Ampel auf Rot zu schalten. In dieser Zeit könnte der Verkehr abfliessen und der Bus hätte anschliessend freie Fahrt bis in die Stadt hinunter, so Rütsche. «Diese Massnahme würde nur ergriffen, wenn viel Verkehr Richtung Stadt herrscht. Der Chauffeur kann je nach Verkehrsaufkommen entscheiden, wie lange er den Verkehr zurückhalten will.» Ob eine solche Möglichkeit technisch realisierbar ist, kann Rütsche nicht beurteilen. Die zuständige Stadträtin Patrizia Adam war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Neue Linienführung

Die Bauarbeiten am südlichen Tunnelportal machen eine Verschiebung der Busendhaltestelle der Linie 5 nötig. Der Bus biegt stadtauswärts neu nach der ehemaligen Poststelle Riethüsli rechts in die Quartierstrasse «im Grund» ein. Dort befindet sich auch die neue Haltestelle. Der Bus macht eine Schlaufe über die Quartierstrasse und fährt anschliessend wieder in die Teufener Strasse ein. Damit dies ohne grosse Verzögerung vonstatten geht, wurde eine Lichtsignalanlage installiert, die der Busfahrer bei Bedarf fernsteuern kann. Dieser Betrieb wird bis im Dezember dieses Jahres bestehen bleiben. Dann wird das südliche Tunnelportal so weit fertiggestellt sein, dass die Bushaltestelle wieder an ihren angestammten Platz bei der Gewerbeschule zu liegen kommt.

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