BUSLINIE IN EBNAT-KAPPEL: Mehr Platz mit Viertelstundentakt

An der Generalversammlung des Busbetriebs Lichtensteig–Wattwil–Ebnat-Kappel konnte Verwaltungsratspräsident Felix Brander den Genossenschaftsmitgliedern ein erfreuliches Geschäftsergebnis präsentieren.

Peter Jenni
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Heinrich Güttinger (Geschäftsführer), Patrick Brändle (Revisionsstelle), Felix Brander (VR-Präsident) sowie die VR Christian Spoerlé, Matthias Müller und Thomas Küchler (von links). Es fehlen die VR Erwin Altherr, Alois Gunzenreiner und Ulrich Weber. (Bilder: Peter Jenni)

Heinrich Güttinger (Geschäftsführer), Patrick Brändle (Revisionsstelle), Felix Brander (VR-Präsident) sowie die VR Christian Spoerlé, Matthias Müller und Thomas Küchler (von links). Es fehlen die VR Erwin Altherr, Alois Gunzenreiner und Ulrich Weber. (Bilder: Peter Jenni)

Peter Jenni

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Ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017 sollte den Fahrgästen des Busbetriebs Lichtensteig–Wattwil–Ebnat-Kappel (BLWE) in den Bussen mehr Platz zur Verfügung stehen. Dann wird voraussichtlich werktags am Morgen und Abend der Viertelstundentakt eingeführt. Dazu konnte der BLWE nach Vorgesprächen mit dem kantonalen Amt für öffentlichen Verkehr eine Zusatzofferte für die Jahre 2018/2019 einreichen. Dies aufgrund einer Zunahme von 80544 (9,5 Prozent) auf total 922074 Fahrgäste. Dies erklärte Verwaltungsratspräsident Felix Brander im Restaurant Bodega NOI in Lichtensteig, wo er 17 Genossenschaftsmitglieder sowie die Gäste Markus Beeler, Leiter Bahnreisezentrum Wattwil, Daniel Blatter, Geschäftsleiter Toggenburg.ch, und Walter Nagel, Chef der Chauffeure, zur Generalversammlung willkommen heissen konnte.

Der Landerwerb wurde bewilligt

Dass es sich beim 47. um ein erfolgreiches Geschäftsjahr handelte, zeigten allein schon die Einlagen von 107100 Franken in die gesetzlichen und freien Reserven. Sowohl die Rechnung 2016 als auch das Budget 2017 wurden gutgeheissen. Dieses positive Ergebnis sei nebst der guten Arbeit, die von allen Beteiligten geleistet worden sei, auch auf geringere Kosten in den Bereichen Treibstoff und Fahrzeugunterhalt zurückzuführen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Niederflurbusses mit 32 Sitz- und 64 Stehplätzen habe die Flottenerneuerung abgeschlossen werden können, so Felix Brander. Derzeit stehen fünf Fahrzeuge im Einsatz, davon drei Gelenkbusse. Die Fahrleistung im Berichtsjahr betrug total 287912 Kilometer. Im weiteren Verlauf bewilligte die GV den Erwerb von 2367 Quadratmetern Land von der Säntis Energie AG, um für Hallenerweiterungen gewappnet zu sein. Bei den Wahlen gab es keine Änderungen, alle Mitglieder wurden bestätigt. Ebenso die Revisionsstelle. Felix Brander bedankte sich beim VR sowie beim Geschäftsführer, den Chauffeuren und allen weiteren Beteiligten herzlich für ihr grosses Engagement.

Geschäftsführer Heinrich Güttinger sprach von einem unfallfreien Jahr, was nicht selbstverständlich sei. Zudem informierte er über die Testkunden, die im Rahmen des «Qualitätsmesssystems im Regionalverkehr» seit einem Jahr grösstenteils unerkannt im Einsatz sind. Deren Aufgabe ist es, Kundenfreundlichkeit, Sauberkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit beim Busbetrieb inklusive Haltestellen zu prüfen. Weiter erwähnte Heinrich Güttinger das elektronische Ticketsystem, das in einem Versuch getestet wird. Dazu lädt der Kunde ein App auf das Smartphone, womit er beim Ein- und Aussteigen automatisch registriert wird. Gleichzeitig berechnet das System die billigste Linienvariante. Ende Monat erhält der Fahrgast eine Sammelrechnung, aus der alle gefahrenen Strecken ersichtlich sind.