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Busa bleibt definitiv in Herisau und plant einen Neubau

Für die Verantwortlichen der Armee ist ein Wegzug der Berufsunteroffiziersschule aus Herisau keine Option. Sie planen mit einem Neubau. Wann dieser realisiert wird, ist unklar.
Alessia Pagani
Der Busa-Neubau soll auf dem Gelände zwischen Kaserne und Sportzentrum entstehen. Dieses ist im Eigentum des Bundes. (Bild: Alessia Pagani)

Der Busa-Neubau soll auf dem Gelände zwischen Kaserne und Sportzentrum entstehen. Dieses ist im Eigentum des Bundes. (Bild: Alessia Pagani)

Herisau wird weiterhin Standort der Berufsunteroffiziersschule der Schweizer Armee bleiben. Dies bestätigt Jacqueline Stampfli, Kommunikationsverantwortliche des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf Nachfrage. Stampfli:

«Das Stationierungskonzept der Armee hat den Standort für die Busa bestätigt. Es gibt daher keinen Wegzug aus Herisau.»

Die Frage nach dem Standort Herisau ist insofern wichtig, als dass die Busa seit längerem unzufrieden ist mit der Infrastruktur. Die Schule ist heute im Dorf an unterschiedlichen Standorten untergebracht. Die Busa hätte gerne nur noch einen und hatte sich bereits 2013 nach einem zentralen Standort umgeschaut. Nun ist sicher: Geplant ist ein Neubau auf dem Waffenplatzareal in Herisau. Stampfli sagt weiter:

«Der Neubau ermöglicht die Konzentration an einem Ort und optimalere Betriebsabläufe.»

Zudem könne das VBS so auf ein Anmieten bei Dritten verzichten. Ein genaues Projekt liegt noch nicht vor.

Bundesrat und Parlament entscheiden

Der Busa-Neubau ist in der Investitionsplanung 2020 der Schweizer Armee vorgesehen, wie Stampfli sagt. Bedingung für eine zeitnahe Realisierung des Projekts ist, dass das Geschäft in die Armeebotschaft 2020 beziehungsweise ins Immobilienprogramm 2020 aufgenommen wird. Diese Entscheidung trifft der Bundesrat voraussichtlich im Januar oder Februar kommenden Jahres. Das Immobilienprogramm als Bestandteil der Armeebotschaft wird anschliessend dem Stände- und Nationalrat zur Genehmigung vorgelegt. Dies sollte im Frühling 2020 der Fall sein. Stampfli zeigt sich diesbezüglich zuversichtlich:

«In den letzten Jahren wurde das Immobilienprogramm vom Parlament jeweils ohne grossen Nein-Anteil genehmigt. Sofern das Projekt in das Immobilienprogramm aufgenommen wird, stehen die Chancen für die Realisierung gut.»

Einer, der sich im Parlament immer wieder nach dem zukünftigen Busa-Standort erkundet und sich für einen Verbleib in Herisau stark gemacht hat, ist David Zuberbühler. Der Ausserrhoder SVP-Nationalrat sagt:

«Dass die Armee in Herisau einen Neubau plant, ist richtig und vor allem wichtig.»

Die Busa habe für Herisau und das ganze Appenzellerland eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Zuberbühler spricht von fünf bis zehn Millionen Franken Wertschöpfung jährlich. Der Politiker steht in engem Kontakt mir den Verantwortlichen von Armee und Busa. Diese hätten ihm erst diese Woche noch bestätigt, dass der Standort Herisau nicht in Frage gestellt ist und ein Neubau realisiert werden soll. «Sollte dieser wider Erwarten nicht in die Armeebotschaft 2020 aufgenommen werden, dann nur aus dem Grund, weil das Projekt noch nicht genügend ausgereift ist. Dies hätte eine Verschiebung um ein Jahr zur Folge.» Zuberbühler rechnet damit, dass bei einem Ja von Bundesrat und Parlament die zweijährigen Bauarbeiten frühestensim Sommer 2021 beginnen können.

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