Buntes Bütschwil-Ganterschwil

Noch bevor die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil einen Tag alt ist, erhält sie ein neues Erscheinungsbild. Es soll die Einheit in der Vielfalt zum Ausdruck bringen und das Wir-Gefühl der Einwohner der vereinigten Gemeinde fördern.

Matthias Giger
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BÜTSCHWIL-GANTERSCHWIL. In nicht einmal vier Monaten startet die neue Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. Ab dann sind die Einwohner der drei Dörfer Ganterschwil, Bütschwil und Dietfurt Teil derselben Gemeinde. Vorab hat sich der Konstituierungsrat mit der Marketing- und Kommunikationsagentur Gaam Partner AG aus Sirnach zusammengesetzt und das Erscheinungsbild für die neue Gemeinde im Team besprochen. Heraus gekommen ist ein buntes Logo. Die drei Flächen stehen je für ein Dorf, Bütschwil rot, Ganterschwil grün und Dietfurt blau.

Eine vielfältige Einheit

«Die Flächen überlagern sich und zeigen so die Einheit in der Vielfalt», sagte der Bütschwiler Gemeindepräsident Karl Brändle. Es sei dem Konstituierungsrat ein besonderes Anliegen gewesen, dass dieser Gedanke im neuen Erscheinungsbild zum Ausdruck kommt, so Karl Brändle. Die vereinigte Gemeinde sei nicht bloss eine Verwaltungseinheit, sondern eine Gemeinde mit Einwohnern aus drei unterschiedlichen Dörfern, die an der Urne den Willen äusserten, als Einheit in die Zukunft zu schreiten, ohne die Vielfalt aufzugeben, sagte Karl Brändle. Dieser Gedanke komme auch im Slogan «Das Dorf der Dörfer» zum Ausdruck, wie Markus Kammermann von der Marketing- und Kommunikationsagentur Gaam Partner AG ergänzte. Karl Brändle betonte: «Der Erfolg der Vereinigung hängt davon ab, ob es uns gelingt, ein Wir-Gefühl zu schaffen.» Nebst der Innenwirkung strebt der Konstituierungsrat mit dem neuen Erscheinungsbild auch eine Aussenwirkung an. Die vereinigte Gemeinde will mit dem modernen Erscheinungsbild selbstbewusst die Stärke zeigen, die in der Vielfalt der drei Dörfer liegt, und sich so im regionalen Wettbewerb der Gemeinden eine starke Position erarbeiten.

Farben stehen für Neuanfang

Markus Kammermann, der in Bütschwil aufgewachsen ist, sagte, es habe ihn sehr gefreut gemeinsam mit dem Konstituierungsrat das neue Erscheinungsbild auszuarbeiten. Zu den Farben sagte er: «Wir haben bewusst frische Farben gewählt. Sie stehen für den Neuanfang.» Dass das Logo ein bisschen an jenes der Regionalwerk Toggenburg AG erinnert, habe man auch diskutiert. Man sei aber zum Schluss gekommen, dass es unterschiedlich genug sei, so Markus Kammermann.

Die Dörfer Dietfurt, Ganterschwil und Bütschwil behalten ihre Wappen weiterhin für Anlässe, bei denen die Dorfidentität im Vordergrund steht. Für das «grosse Dorf» übernimmt das neue Gemeindewappen diese Funktion.