Bundesgericht schützt Urteil gegen Schläger

REHETOBEL. Das Bundesgericht schützt das Urteil des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden gegen die Schläger, die vor gut drei Jahren im Auftrag eines neidischen Nachbarn in einem Stall in Rehetobel einen Bauern schwer verletzten. Das teilte das Obergericht am Donnerstag mit.

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Drei gedungene maskierte Schläger schlugen am 8. Juni 2010 einen wehrlosen Bauern brutal zusammen. Die drei Serben hatten dem damals 34-jährigen Landwirt aufgelauert und ihn mit Fäusten, Tritten und einem Holzstock mit Eisenstück traktriert.

Das Opfer erlitt eine Hirnerschütterung, mehrere Knochenbrüche und Riss-Quetsch-Wunden an Kopf, Rumpf und Händen. Er lag tagelang im Spital auf der Intensivstation und musste mehrmals operiert werden.

Das Ausserrhoder Obergericht sprach die drei Männer 2012 des Angriffs und der qualifizierten einfacher Körperverletzung schuldig.

Es verschärfte die Strafen des Kantonsgerichts zum Teil massiv: Der Haupttäter erhielt eine Freiheitsstrafe von vier Jahren, der Mittäter eine teilbedingte Strafe von 36 Monaten, und der Mann, der Schmiere stand, bekam eine bedingte Strafe von 18 Monaten auferlegt.

Zwei der Verurteilten zogen das Urteil weiter ans Bundesgericht. Dieses wies die Beschwerde der Männer nun ab. Die Verfahrenskosten, jeweils 1600 Franken, werden den beiden Verurteilten auferlegt. (sda)