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Bundesgericht hat entschieden

LAUSANNE. Die zweite Etappe der Umfahrungsstrasse Wattwil soll über die Anschlüsse Brendi im Norden und Stegrüti im Süden die Lücken zwischen den Umfahrungen Wattwil und Ebnat-Kappel schliessen. Mit Urteilen vom 3.

LAUSANNE. Die zweite Etappe der Umfahrungsstrasse Wattwil soll über die Anschlüsse Brendi im Norden und Stegrüti im Süden die Lücken zwischen den Umfahrungen Wattwil und Ebnat-Kappel schliessen. Mit Urteilen vom 3. März hat nun das Bundesgericht Einwendungen von Anwohnern gegen das Projekt verworfen. Eine erste betraf die Deponie Würzen, die als belasteter Standort gilt. Für die Einsprecher droht beim Queren der Deponie eine erhebliche Umweltgefährdung, denn bei einer Verletzung der Abdeckung bestehe die erhöhte Gefahr der Auswaschung. Diese Auffassung teilt das Bundesgericht nicht, da das Deponiematerial entweder entfernt oder die Abdichtung der Deponie mit einem Asphaltbelag verstärkt wird. Ohne Erfolg blieb die Forderung der Grundeigentümer, die Strasse im Raum Würzen tiefer zu legen oder zu überdecken. Da die Lärmgrenzwerte nicht überschritten werden und die Kosten sich massiv erhöhen würden, kommt die Überdachung oder Tieferlegung nicht in Frage. Keine Hilfe beim Bundesgericht fanden zwei Grundeigentümer, die durch die Strasse bestes Kulturland und Fruchtfolgeflächen verlieren. Dieser Eingriff ist laut Bundesgericht nicht unverhältnismässig. Auch hier folgte das Gericht der Haltung der kantonalen und eidgenössischen Umweltfachbehörden. (tzi)

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