Bundesamt für Polizei: «Money-Mules» können sich strafbar machen

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Das hier benutzte Vorgehen nennt man «Money-Muling». «Money-Mule» heisst «Geld-Esel». Wie oft die Masche in der Schweiz praktiziert wird, weiss das Bundesamt für Polizei (Fedpol) laut Auskunft der Medienstelle nicht. Das Vorgehen wird im Jahresbericht 2015 geschildert. Oft seien «Money-Mules» Menschen mit finanziellen Problemen. Kriminelle, die «Money-Mules» suchten, fälschten Internetauftritte seriöser Firmen. Wer ein Konto zur Verschiebung krimineller Gelder zur Verfügung stelle, mache sich eventuell strafbar, warnt das Fedpol. Wenn eine Firma von Stellenbewerbern verlangt, das Privatkonto für Zahlungen der Firma zur Verfügung zu stellen, ist das Angebot wahrscheinlich unseriös. Buchhalterisch ist das nicht sinnvoll. Dubios sind auch Stellenangebote, bei denen man, bevor man den Job erhält, Waren oder Dienstleistungen der Firma kaufen muss. (mkn)

Bundesamt für Polizei

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