Bund zahlt an Hochwasserschäden in Ausserrhoden

HERISAU. Der Bund wird sich mit 2,65 Mio. Franken an Hochwässerschäden an Bächen und Flüssen beteiligen, die sich in Appenzell Ausserrhoden in den Jahren 2011, 2013 und 2014 ereignet hatten.

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Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sei in den vergangenen vier Jahren dreimal von Ereignissen mit Starkregen getroffen worden, teilte das Departement Bau und Umwelt am Donnerstag mit.

Bei allen drei Unwettern traten Bäche über die Ufer, rutschten Böschungen ab, Brücken und Verbauungen wurden zerstört und Bachsohlen erodierten. Dutzende Wasserbauprojekte für die Sanierung der Gerinne und Infrastrukturen seien danach gestartet worden, heisst es in der Mitteilung.

Das Tiefbauamt habe beim Bund sondiert, ob anstelle der eigentlich vorgesehen Wasserbauprojekte die Unwettersanierungen umgesetzt werden könne und ob sich der Bund daran beteilige.

Nachdem nun alle Zahlen vorliegen, hat der Kanton mit dem Bund die frühere Programmvereinbarung für Wasserbauprojekte ergänzt. Der Bund beteiligt sich mit 2,65 Mio. Franken und übernimmt damit rund ein Drittel der zusätzlich aufgelaufenen Kosten. (sda)