BÜTSCHWIL: Wegzug ist auf Ende 2018 geplant

Die OMB Maschinenfabrik will ihr bisheriges Domizil verlassen und nach Flawil umziehen. Ein Kauf der Liegenschaft, in der die Firma heute produziert, ist keine Alternative.

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Heute ist die OMB Maschinenfabrik Mieterin in diesem Gebäude in Bütschwil. (Bild: Martin Knoepfel)

Heute ist die OMB Maschinenfabrik Mieterin in diesem Gebäude in Bütschwil. (Bild: Martin Knoepfel)

Die heute in Bütschwil ansässige OMB Maschinenfabrik wird nach Flawil umziehen. Das kann man den neuesten Gemeindemitteilungen von Flawil vom vergangenen Freitag entnehmen. Die Firma OMB Maschinenfabrik beschäftigt momentan 15 Personen.

«Der Grund für den Umzug ist finanzieller Natur. Es ist günstiger, in einer eigenen Liegenschaft zu produzieren als in einer Mietliegenschaft», sagt Geschäftsführer und Inhaber Markus Wick. In Flawil kann die Firma voraussichtlich ein der Gemeinde gehörendes Grundstück kaufen, auf welchem eine Fabrikhalle steht. Die Fabrikhalle, die im Baurecht erstellt wurde, ist bereits seit Ende 2016 im Besitz von Markus Wick.

Referendumsfrist noch nicht abgelaufen

Allerdings unterliegt der Landverkauf dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist läuft noch bis Mitte März, sodass das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern ist. «Die ganze Firma wird zügeln», bestätigt Markus Wick dem Toggenburger Tagblatt. «Der Umzug ist auf Ende 2018 vorgesehen. Die Liegenschaft in Flawil ist noch vermietet, und wir haben in Bütschwil einen noch laufenden Mietvertrag.» Der Kauf der Liegenschaft, in der die OMB Maschinenfabrik eingemietet ist, war für Markus Wick kein Thema. «Die Liegenschaft ist zu gross für uns. Sie wurde gebaut, als die Firma noch 100 bis 150 Mitarbeiter zählte», sagt er.

Zulieferer für Firmen aus verschiedenen Branchen

Das Werk Bütschwil besteht seit 1973. Früher wurden in Bütschwil Hochdruckreiniger gefertigt. Heute ist die OMB Maschinenfabrik ein Zulieferer für zahlreiche Firmen der Metall- und der Maschinenindustrie. So stellt sie unter anderem Einzelteile und Baugruppen für Analyse- und Prüfgeräte, die medizinischen Zwecken dienen, sowie chirurgische Werkzeuge her. Dazu kommen Teile von Werkzeugmaschinen oder Maschinen für die Nahrungsmittelproduktion und Teile für Turbinen für Wasserkraftwerke. Die Kunden sind vor allem in der Schweiz, aber auch im übrigen Europa und auf anderen Kontinenten zu ­finden.

Martin Knoepfel

martin.knoepfel

@toggenburgmedien.ch