Bütschwil plant Luftseilbahn

DIETFURT. Zum zehnten Mal lud der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil zum Jahresendanlass «Pause». In der vollbesetzten Turnhalle Dietfurt demonstrierte die Theatergruppe «also denn…», dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Visionen für eine goldene Zukunft sind vorhanden.

Beat Lanzendorfer
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Bettina Pfister (links) und Alexandra Helbling machen sich frühzeitig Gedanken über Gemeindenamen und -wappen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bettina Pfister (links) und Alexandra Helbling machen sich frühzeitig Gedanken über Gemeindenamen und -wappen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Anfang und Ende des Abends bestanden aus Musik. Zuerst zeigte sie in Form der Oberstufenband unter der Leitung von Roman Bislin-Wild Präsenz. Der Pianist, Komponist und Lehrer der Musikschule Toggenburg hatte zehn Schülerinnen und Schüler um sich geschart und leitete den Abend ein. Danach übernahm die Theatergruppe «also denn…» und spielte eine dreiteilige Zukunftsmusik. Nicht ganz ernst gemeint, hatten die Mitglieder der Theatergruppe die Lacher auf ihrer Seite.

Umfahrungsstrasse und Schule

Beim Jahresrückblick von Gemeindepräsident Karl Brändle stachen zwei Schwerpunkte heraus: Zum einen die sich im Bau befindende Umfahrungsstrasse. Sie wird im Jahr 2020 ihrer Zweckbestimmung übergeben. Zum anderen die diversen Aktivitäten der Schulen und Kindergärten in Bütschwil, Dietfurt und Ganterschwil.

Erwähnung bei den gezeigten Bildern fanden unter anderem der Kommandowechsel der Feuerwehr, das Kinderwagenrennen, der albanische Kulturtag, das Weihejubiläum der katholischen Kirche St. Peter und Paul, das Kunstprojekt «Arthur Junior», die Feuerstelle Gartikon, der Tag der offenen Tür im Gewerbepark Dietfurt, die Jungbürgerfeier, das Amphibienprojekt Lochermoos, die zwei Viehschauen sowie der Weihnachtsmarkt in Ganterschwil. Und nicht zu vergessen die Pensionierung auf den 31. Dezember von Othmar Gerschwiler, langjähriger Ganterschwiler Gemeindepräsident.

Menschen mit Visionen

Die Mitglieder der Theatergruppe «also denn…» dachten anschliessend weiter als Karl Brändle, der in kurzen Zügen die wichtigsten Projekte des kommenden Jahres bildlich vorstellte. Sie befassten sich mit der Zeit nach der möglichen Gemeindevereinigung mit Lütisburg und Oberhelfenschwil. So sind Pläne und Modell einer Seilbahn von Oetschwil zum Oberhelfenschwiler Geissberg fixfertig erstellt. Darin enthalten wäre auch ein Büro bei der Bergstation für den Gemeindepräsidenten. Sein Ausblick auf seine Schäfchen, auch auf mögliche neue in Lütisburg und Oberhelfenschwil, wäre phänomenal. Irene van der Rijt und Judith Bachmann arbeiteten im Anschluss ein Tourismuskonzept aus, das Bütschwil zur Feriendestination mutieren lässt. Dies würde sogar so viel Geld einbringen, so dass weitere Mittel für Bachoffenlegungen zur Verfügung stünden. Bei soviel Enthusiasmus durften neue Gemeindewappen und Ortstafeln nicht fehlen. Hierzu hatten sich Bettina Pfister und Alexandra Helbling Gedanken gemacht und präsentierten die Vorschläge einem staunenden, vor allem aber schmunzelnden Publikum. Begeistert zeigte sich auch Gemeindepräsident Karl Brändle über die Visionen, die der Phantasie der Theatergruppe entsprungen sind. Die «Pause» ist ab sofort vorbei – Bütschwil-Ganterschwil hat in Zukunft Grosses vor.

Gemeindepräsident Karl Brändle (links) und Roman Bislin-Wild.

Gemeindepräsident Karl Brändle (links) und Roman Bislin-Wild.

Irene van der Rijt (links) und Judith Bachmann: Tourismuskonzept steht.

Irene van der Rijt (links) und Judith Bachmann: Tourismuskonzept steht.

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