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BÜTSCHWIL: Engagement und Flexibilität

Der gemischte Chor Voce in Bütschwil wurde von Domkapellmeister Hans Eberhard gegründet. Heute ist daraus ein Ensemble geworden, welches das ganze Spektrum der Chorliteratur abdeckt.
Peter Küpfer
Chor Voce bei der Probe: Schon beim Einsingen ist der begehrte homogene Klang spürbar. (Bild: Peter Küpfer)

Chor Voce bei der Probe: Schon beim Einsingen ist der begehrte homogene Klang spürbar. (Bild: Peter Küpfer)

An diesem Samstagnachmittag wirkt das Oberstufenschulareal beim Sportplatz verschlafen. Plötzlich kommt Bewegung unter die schattigen Bäume beim Parkplatz. Aus den Autos dringt munteres Stimmengewirr, auch Klirren von Flaschen und Gläsern: Der Gemischtchor Voce hat heute nicht nur Probe, sondern auch seine Hauptversammlung. Zusätzlich wird der Geburtstag eines Mitglieds gefeiert.

Das ganze Spektrum und auch eigene Wege

Voce bringt seit Jahren Werke aus dem ganzen Spektrum der Chorliteratur zur Aufführung. Gegründet wurde der Chor 1983 von Domkapellmeister Hans Eberhard, der in Bütschwil geboren und im Toggenburg aufgewachsen ist. Seit 1992 steht Voce unter der musikalischen Leitung von Andreas Zwingli. Die Aufführungsliste von Voce ist beeindruckend und umfasst das Spektrum anspruchsvoller Chormusik. Da stehen Highlights aus Musicals so gut auf dem Programmzettel wie Bachs Weihnachtsoratorium, Lieder aus Südafrika oder die Missa Criolla. Manchmal bringt der Chor auch bisher versteckte oder weniger bekannte Schätze ans Tageslicht, wie das auch beim letzten Konzert der Fall war. Dirigent Andreas Zwingli richtete zwei Messen von Valentin Rathgeber ein und brachte sie zur Aufführung. Bewährt ist auch die Zusammenarbeit mit dem Tösstaler Kammerchor, mit dem Voce immer wieder gemeinsam Projekte realisiert.

Mitglieder dürfen mitbestimmen

Zuerst kommt das Geschäftliche, entsprechend dem bekannten Prozedere bei der Hauptversammlung eines jeden Vereins. Finanziell lebt auch Voce hauptsächlich vom Mitgliederbeitrag, der auf seiner bescheidenen Höhe belassen wird. Zusätzlich verfügt der Chor über einen Kreis von privaten Gönnern, welche das Budget aufstocken helfen. Aber auch Voce ist auf kräftigere Zuflüsse angewiesen, im inzwischen üblichen Rahmen auch auf Zuschüsse von Sponsoren.

Zu reden gibt das neue Jahresprogramm. Dirigent Andreas Zwingli schlägt als Weihnachtsprogramm Werke von St. Saëns und Fauré und eine Auswahl aus Oratorien und Messen von Händel vor. Sowohl Programm, Zeitpunkt der geplanten Aufführungen, Probenplan und die Zusammenarbeit mit dem Tösstaler Kammerchor werden mit lebhafter Beteiligung der Anwesenden besprochen. Am Schluss ist die Auffassung einhellig: «Das ist ein tolles Programm!»

Voce probt normalerweise dreiwöchentlich, jeweils am Samstag, dann aber gleich drei Stunden. Dazu kommt eine zusätzliche Probe mit zeitlichem Open End vor den Aufführungen. Dazwischen ist viel Raum. Es wird erwartet, dass die Sängerinnen und Sänger ihn mit Üben zu Hause ausfüllen. Voce ist nach Aussagen seines Dirigenten ein flexibler Chor. Die Zusammenarbeit mit dem Tösstaler Kammerchor ermöglicht es ihm, doppelchörige Werke einzustudieren oder acht-stimmige Motetten und Oratorien. Projekte ziehen immer wieder Sängerinnen und Sänger an. Von ihnen bleibe der eine oder andere als festes Mitglied hängen, sagt Zwingli. Punkto Engagement und Stimmbildung wird viel erwartet und auch erbracht, wie Zwingli bestätigt. «Es ist gelungen, im Chor einen homogenen Klang zu entwickeln», sagt er. Neugierige können sich jederzeit für eine Schnupperprobe in der Aula des Oberstufenschulhauses Bütschwil anmelden.

www.voce-chor.ch

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