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BÜTSCHWIL: 40-jähriges Hallenbad muss aufrüsten

Das Hallenbad an der Grämigerstrasse gibt es seit 40 Jahren. An der Delegiertenversammlung des Zweckverbands wurde deutlich, dass Erneuerungen nötig sind, damit das Angebot weiterhin attraktiv bleibt.
Anina Rütsche
Im Dezember 1978 wurde das Hallenbad in der Bütschwiler Breite eröffnet. Nun drängen sich Sanierungsarbeiten auf. (Bild: AninaRütsche)

Im Dezember 1978 wurde das Hallenbad in der Bütschwiler Breite eröffnet. Nun drängen sich Sanierungsarbeiten auf. (Bild: AninaRütsche)

Gleich zu Beginn der Delegiertenversammlung ging Karl Brändle, Verwaltungsratspräsident des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil, auf ein anstehendes Jubiläum ein. «Unser Hallenbad feiert Ende Jahr sein 40-jähriges Bestehen», sagte er sichtlich stolz. Die Eröffnung des Bads bei der Sportanlage Breite hatte am 16. Dezember 1978 stattgefunden. Um dies zu feiern, findet heuer am Wochenende vom 15. und 16. Dezember ein besonderer Anlass statt. «Es wird einige tolle Aktionen geben. Lassen Sie sich überraschen», fügte Karl Brändle an.

Das Bad soll attraktiver werden

Dann kam der Verwaltungsratspräsident auf ein Projekt zu sprechen, das bereits an der Versammlung im vergangenen Jahr zu reden gegeben hatte. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat der Verwaltungsrat des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil eine Strategie für die kommenden Jahre entwickelt. Deren Ziel besteht darin, den Schulen, den Jugend- und Breitensportlern sowie Familien eine zeitgemässe Infrastruktur für den Schwimmunterricht und die sportliche Betätigung zur Verfügung zu stellen (Das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). «Es besteht keine Absicht, das Hallenbad in einen Wellnesstempel auszubauen», betonte Karl Brändle. Eine Attraktivitätssteigerung sei aber nötig, weil die Eintrittszahlen von Bad und Sauna in den vergangenen Jahren zurückgegangen seien. Die Berechnungen in den Sanierungsstudien ergeben, dass in den kommenden zehn Jahren mit Sanierungskosten von rund 1,2 Millionen Franken zu rechnen ist. «Die Erneuerung der Lüftung macht hier einen wesentlichen Teil aus», erklärte Karl Brändle. Dank den Sanierungen könne in Zukunft Energie gespart werden. Zudem sind Investitionen in ein Kinderplanschbecken, in einen Whirlpool, eine Terrasse und eine Kletterwand geplant. Auch soll laut Karl Brändle die Kommunikation optimiert werden. Im Geschäftsbericht des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil heisst es dazu: «Die Website soll modernisiert und mit einem Buchungs- und Reservationssystem für Kurse ergänzt werden. Die Integration der weiteren Partner auf der Sportanlage soll geprüft werden.» Die Pläne bezüglich des Internetauftritts sollen dieses Jahr umgesetzt werden. Derzeit laufe das Offertverfahren.

Rechnung schliesst mit Überschuss

Die Betriebsrechnung des Hallenbads Bütschwil fürs Jahr 2017 schliesst mit einem Ertragsüberschuss und somit einem Gewinn von 30686 Franken ab. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung. Das Sport-Café, welches als Spezialfinanzierung in der Hallenbad-Rechnung aufgeführt wird, schliesst ebenfalls mit einem Ertragsüberschuss. Dieser Gewinn beträgt gemäss Geschäftsbericht 2265 Franken. Budgetiert gewesen war ein Verlust von 6200 Franken.

An der Versammlung des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil im Restaurant Frohe Aussicht in Oberhelfenschwil beantragte der Verwaltungsrat den Delegierten folgende Gewinnverwendung: 26728 Franken für zusätzliche Abschreibungen wie den Verkaufsautomaten sowie 3904 Franken als Einlage ins Eigenkapitel. Der zweite genannte Beitrag entspricht dem Stand am 31. Dezember 2017. In Bezug auf das Sport-Café sind 2265 Franken als Einlage ins Eigenkapital vorgesehen.

Ausgeglichenes Budget für 2018

Der Voranschlag 2018 für den Hallenbadbetrieb und das Sport-Café werden ausgeglichen budgetiert. Für das laufende Jahr wird von einem Personalaufwand von rund 430000 Franken ausgegangen. Der Badebetrieb soll weitere 443000 Franken kosten. Die Verantwortlichen des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil rechnen mit Bad-Eintritten in der Gesamthöhe von gut einer halben Million Franken sowie mit Sauna-Eintritten, die sich auf 42500 Franken belaufen. Die Verbandsgemeinden zahlen 350000 Franken. Bei der Spezialfinanzierung des Sport-Cafés sind 90700 Franken für die Personalkosten budgetiert. Der Betrieb des Cafés soll kostendeckend sein. Karl Brändle wies darauf hin, dass das Hallenbad gut ins neue Jahr gestartet sei. «Nun bleibt zu hoffen, dass diese positive Entwicklung anhält.» Von insgesamt 23 Delegierten waren deren 19 an der Versammlung anwesend. Die Möglichkeit zur Diskussion wurde nicht genutzt. Die Delegierten genehmigten sämtliche Anträge einstimmig. Nach rund 40 Minuten erklärte Karl Brändle die Veranstaltung als beendet.

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