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BÜRGERVERSAMMLUNG: Welchen Weg wählt Hemberg?

Der Gemeinderat Hemberg denkt laut über die Zukunft der Gemeinde nach. Eine schlechte Braut wäre sie nicht, schliesst die Rechnung 2017 doch mit einem guten Plus ab.
Urs M. Hemm
Gemeindepräsident Christian Gertsch bedankt sich bei der abtretenden Schulratspräsidentin Elsbeth Roth für ihre langjährige Tätigkeit im Dienste der Primarschulgemeinde Hemberg-Bächli. (Bilder: Urs M. Hemm)

Gemeindepräsident Christian Gertsch bedankt sich bei der abtretenden Schulratspräsidentin Elsbeth Roth für ihre langjährige Tätigkeit im Dienste der Primarschulgemeinde Hemberg-Bächli. (Bilder: Urs M. Hemm)

Urs M. Hemm

urs.hemm

@toggenburgmedien.ch

Wie soll grundsätzlich die Zukunft der Gemeinde Hemberg aussehen? Wie können die Gemeindeverwaltung und die dazugehörigen Dienste langfristig gesichert werden? Dies seien Fragen, die sich der Gemeinderat nach personellen Veränderungen auf der Verwaltung stellen müsse. «In diesem Sinne ist nur naheliegend, dass der Gemeinderat die Themen gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, Gemeindezusammenschluss und Fusion proaktiv aufgenommen hat», sagte der Hemberger Gemeindepräsident Christian Gertsch. Zugleich betonte er aber, dass in jedem Fall die Bevölkerung zu diesen Themen das letzte Wort habe und auch die Möglichkeit bestehe, das Verfahren jederzeit abzubrechen, falls die Bedingungen für die Belange der Gemeinde und der Hemberger Bevölkerung nicht stimmen würden. Denn aus finanzieller Sicht zumindest bestehe kein Handlungszwang, schliesst die Rechnung 2017 doch mit einem Ertragsüberschuss von knapp 237 000 Franken ab. 200 000 Franken sollen in die Vorfinanzierung der geplanten Mehrzweckhalle fliessen, der Restbetrag solle dem Eigenkapital zugewiesen werden. Im Zuge der Bürgerversammlung stimmten die anwesenden 69 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beiden Anträgen zu.

Budget 2018 mit kleinem Minus

Der positive Rechnungsabschluss ist einerseits darauf zurückzuführen, dass Mehreinnahmen aus der Grundstücksgewinnsteuer haben erzielt werden können (rund 61 500 Franken) und dass die Sanierung der Dreiegglistrasse mit veranschlagten Kosten in der Höhe von 51 000 Franken noch nicht durchgeführt wurde. Andererseits fiel der Finanzbedarf bei den Schulen um 58 000 Franken tiefer aus als budgetiert (siehe Infokasten). Dem Minderaufwand von 112 000 Franken im Bereich Soziales steht ein Mehraufwand von 85 000 Franken in der Pflegefinanzierung gegenüber, «Kosten, die schwer zu budgetieren sind», erläuterte Gertsch.

Das Budget 2018 sieht einen Aufwandüberschuss von 25 000 Franken vor, welcher dem Eigenkapital belastet werden soll. In der Investitionsrechnung schlagen unter anderem die Erneuerung der Informatik für die Gemeindeverwaltung zu Buche, welche mit 64 000 Franken veranschlagt wird. Für die Instandsetzung des Schadens nach der Rutschung an der Bomenstrasse wird mit einer Investition von 85 000 Franken gerechnet, wobei 22 0000 Franken von der Versicherung übernommen werden. Die Dachsanierung der Zwislerbachbrücke wird mit 50 000 Franken veranschlagt.

Abschied nach 22 Jahren

Zuvor – Im Rahmen der Schulbürgerversammlung der Primarschule Hemberg – verabschiedete Christian Gertsch Elsbeth Roth, welche nach 10-jähriger Tätigkeit ihr Amt als Schulratspräsidentin niederlegt. Er würdigte ihr Engagement während der letzten 22 Jahre, zuerst als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission, dann als Schulrätin und eben zuletzt als Präsidentin des Gremiums.

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