BÜRGERVERSAMMLUNG: Wattwil geht’s gut

Neben einem Ertragsüberschuss von rund 2,55 Millionen Franken in der Kasse kann Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner zudem einen guten Fortgang im Projekt Sportplatz Rietwis verkünden.

Urs M. Hemm
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Die Wattwiler Stimmbürger stimmten zur Genugtuung von Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner den Anliegen des Gemeinderates einstimmig zu. (Bilder: Urs M. Hemm)

Die Wattwiler Stimmbürger stimmten zur Genugtuung von Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner den Anliegen des Gemeinderates einstimmig zu. (Bilder: Urs M. Hemm)

Urs M. Hemm

urs.hemm

@toggenburgmedien.ch

Rund 180 von 5548 Stimmberechtigten nahmen an den Bürgerversammlungen der Schulgemeinde Wattwil-Krinau sowie der politischen Gemeinde in der evangelischen Kirche Wattwil teil. Eröffnet wurde der Abend mit einer Darbietung des Chores Crescendo, mit Sängerinnen und Sängern der fünften und sechsten Klasse, die mit ihrem Auftritt auch auf ihr Musical «Toms Traum» aufmerksam machten, welches am 18. Mai vorgetragen wird. Danach leitete Schulratspräsident Norbert Stieger zum geschäftlichen Teil über (siehe Zweittext).

Alois Gunzenreiner, Gemeindepräsident von Wattwil, hob in seiner Einleitung das Potenzial des Standortes Wattwil hervor. Insbesondere betonte er das Bekenntnis der Kantonsregierung zum Neubau der Kantonsschule auf dem Rietstein und zur Errichtung eines Sportplatzes mit neuer Turnhalle auf dem Areal Rietwis. Die Baukosten für zwei Sportplätze und eine Turnhalle werden mit knapp 6,3 Millionen veranschlagt. Der jährliche Unterhalt wird auf 420 000 Franken bei einem Mietertrag in der Höhe von 370 000 Franken geschätzt. «Bei dieser Abstimmung geht es um ein politisches Signal und um ein Bekenntnis für den Bildungsstandort Wattwil», sagte Alois Gunzenreiner.

Der Urnengang am 21. Mai sei eine Chance, die lokale Infrastruktur langfristig auszurichten und diese zu gewährleisten. Zudem erlaubt die finanzielle Situation der Gemeinde eine solche ­Investition allemal. Die Rechnung 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 2,55 Millionen Franken ab. Daher wurden die Anträge des Gemeinderates, die Rechnung zu billigen und den Steuerfuss von 143 Steuerprozent auf 139 Prozent zu senken, einstimmig angenommen.