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BÜRGERVERSAMMLUNG: Personalkosten fallen positiv ins Gewicht

Die Schulgemeinde Wattwil-Krinau schloss die Rechnung des vergangenen Jahres um rund 490000 Franken tiefer ab als budgetiert. Für das laufende Jahr rechnet sie mit einem Finanzbedarf von über 17,2 Millionen Franken.
Sabine Schmid
Das Mallet-Ensemble Xylorimba der Musikschule Toggenburg unter der Leitung von Martin Flüge umrahmte die Bürgerversammlung der Schulgemeinde Wattwil-Krinau. (Bilder: Sabine Schmid)

Das Mallet-Ensemble Xylorimba der Musikschule Toggenburg unter der Leitung von Martin Flüge umrahmte die Bürgerversammlung der Schulgemeinde Wattwil-Krinau. (Bilder: Sabine Schmid)

Sabine Schmid

sabine.schmid

@toggenburgmedien.ch

Die grossen Projekte stehen der Schulgemeinde Wattwil-Krinau noch bevor. Wie auch die politische Gemeinde (siehe Seite 23), kann sie die Realisierung der Sanierung der Schulanlage Risi erst in die Hand nehmen, wenn die Reorganisation im Turnbereich abgeschlossen ist. Und für diese braucht es die Aussensportanlage, respektive die Gesamtsportanlage Rietwis. Diese kann aber erst gebaut werden, wenn das St. Galler Stimmvolk grünes Licht zum Campus Wattwil mit der Kantonsschule und dem Berufs- und Weiterbildungszentrum gegeben hat. Trotzdem beginnt die Schulgemeinde Wattwil-Krinau mit diversen Vorabklärungen zur Sanierung der Schulanlage Risi, denn diese muss so oder so erfolgen. Einen dafür bestimmten Kredit von 210000 Franken haben die Bürger im Rahmen der Investitionsrechnung genehmigt.

Finanzbedarf nicht ausgeschöpft

Bevor er den Voranschlag für das laufende Jahr präsentierte, führte Schulratspräsident Norbert Stieger an der Bürgerversammlung in der katholischen Kirche die Jahresrechnung 2017 aus. Diese schliesst um über 490000 Franken besser ab als budgetiert. Möglich wurde dies durch tiefere Personalkosten. Vor allem bei der Oberstufe musste weniger Geld ausgegeben werden, denn eine budgetierte Realklasse wurde nicht eröffnet. Mehrkosten gab es beim Schülertransport und bei den Schulgeldzahlungen für Sonderschulen. Der Eingang von nicht budgetierbaren Unfall- und Krankentaggeldern und die Verrechnung von Schulgeldern an andere Schulträger führten zu einem Mehrertrag von über 320000 Franken. Bei der Anschaffung von neuen Computern blieb die Schulgemeinde um rund 100000 Franken unter dem Kredit. Die Bürger hatten zur Rechnung weder Fragen noch gab sie Anlass zu Diskussionen. Sie genehmigten diese folglich einstimmig.

Mehr Geld für Sonderbeschulungen

Im Budget, das ebenfalls einstimmig angenommen wurde, beantragt die Schulgemeinde Wattwil-Krinau einen Finanzbedarf von 17,2 Millionen Franken. Davon fallen 13,3 Millionen Franken auf den Posten Personal. Darin berücksichtigt ist die Integration der Logopädie in die Schulgemeinde. Dies hat gemäss Norbert Stieger zur Folge, dass der Schulgeldaufwand für das Sprachheilambulatorium entsprechend tiefer ausfällt. Für die Sonderbeschulungen sind 1,26 Millionen Franken vorgesehen, ein Plus von 140000 im Vergleich zur Rechnung. 135000 Franken sind für den ordentlichen Unterhalt der Schulgebäude budgetiert. In der Investitionsrechnung sind 150000 Franken für die Ersatzbeschaffung eines Schulbusses vorgesehen.

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