BÜHLER: Schlittler retten die Velobörse

Am Samstag, 7. April, findet die Velobörse statt. Dieses Jahr wird sie zum ersten Mal von der IG Schlittelstrecke organisiert. Damit ist die Durchführung vorerst gesichert.
Peter Freund zeichnet sich als Präsident der IG Schlittelstrecke neu verantwortlich für die Velobörse. Unterstützt wird er von Vereinsmitgliedern sowie Simona und Daniel. (Bild: PD)

Peter Freund zeichnet sich als Präsident der IG Schlittelstrecke neu verantwortlich für die Velobörse. Unterstützt wird er von Vereinsmitgliedern sowie Simona und Daniel. (Bild: PD)

Während 25 Jahren zeichnete sich die Männerriege Bühler für die Velobörse in Bühler verantwortlich. Die Organisatoren haben sich aber entschieden, den Anlass künftig nicht mehr durchzuführen. Deshalb drohte die bei Familien und Freizeitradlern beliebte Börse gänzlich aus dem Dorf zu verschwinden. Nun springt die IG Schlittelstrecke in die Bresche und übernimmt die Organisation und Durchführung der Velobörse. «Diesen Entscheid haben wir sehr kurzfristig gefällt. Wir sind der Meinung, dass diese gute Sache in unserem Dorf nicht sterben darf», sagt Peter Freund, Präsident der IG Schlittelstrecke. Mit der Übernahme will die IG das Angebot aufrecht erhalten und verspricht sich durch die Velobörse ein paar Franken für die Vereinskasse zu verdienen.

Bereits am Samstag, 7. April, wird die erste Velobörse durch die neue Trägerschaft durchgeführt. Interessierte können von 8 bis 16 Uhr auf dem Bahnhofareal ein Fahrrad erwerben. In dieser Zeit lädt auch eine kleine Festwirtschaft mit Getränken und Imbiss zum Verweilen ein. Annahme der Velos ist am Freitag, 6. April, von 17 bis 19 Uhr. «Wir hoffen, dass das Angebot rege genutzt wird und wir damit Familien und Freizeitsportlern dienen können», sagt Freund. Falls sich jemand noch spontan für die Mithilfe zur Verfügung stellen möchte, kann man sich beim Veranstalter melden. Mit der Übernahme der Velobörse bleibt die IG Schlittelstrecke auch im Frühjahr aktiv. In der nun zu Ende gehenden Wintersaison war die Schlittelstrecke während 43 Tagen offen. «Besonders der Dezember-Schnee war für uns ein grosser Segen», blickt Freund zurück. Er bedauert jedoch, dass das legendäre Schlittelrennen an der Eugst auch dieses Mal wegen fehlendem Schnee nicht durchgeführt werden konnte: «Wir hofften vergebens auf viel Schnee im Januar und Februar.» Grossen Anklang habe diese Saison jedoch der Winterthemen-Wanderweg Steig-Hohe Buche gefunden, welcher erstmals präpariert wurde.

Ralph Dietsche

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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