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BÜHLER: Die Startlöcher sind in Sicht

Im Jahre 2023 feiert die Gemeinde ihr 300-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten sind bereits angelaufen. Das Programm steht – wenn auch noch sehr vage.
Astrid Zysset
Die Gemeinde will ein Fest für seine Bewohnerinnen und Bewohner organisieren. (Bild: PD)

Die Gemeinde will ein Fest für seine Bewohnerinnen und Bewohner organisieren. (Bild: PD)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Gegenwärtig werde an der Ausarbeitung der Details gearbeitet, so Gemeinderätin Melanie Näf, Projektverantwortliche für die Jubiläumsvorbereitungen. «Wir sind auf einem guten Weg.» Die Gemeinde Bühler feiert nämlich im Jahre 2023 ihr 300-jähriges Bestehen. Ideen wurden von der Bevölkerung bereits Ende 2016 eingebracht. Seither ist die siebenköpfige Vorbereitungsgruppe daran, zu eruieren, welche Vorhaben realisierbar sind und welche sich in einen Gesamtkontext einbringen lassen. Denn: «Wir möchten die Feierlichkeiten nicht über das ganze Dorfgebiet ‹verzettelt› wissen», so Näf. Am liebsten würde sie es sehen, wenn die Ideen einen direkten Bezug zueinander aufweisen.

Die Vorbereitungen gliedern sich auf fünf Projektgruppen. Eine ist für das Erstellen einer Chronik verantwortlich, eine andere für eine Ausstellung, eine dritte für die Lancierung eines Festspiels im Oberdorf, eine für den Bau eines Begegnungsplatzes und die fünfte ist die evangelische Kirche. Letztere eröffnet auch die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Gottesdienst. «Die Geschichte Bühlers begann mit dem Bau der Kirche. Darum erachten wir eine Messe als geeigneten Auftakt», so Näf. Das Datum steht fest: am 7. Mai, um 9.40 Uhr. Dann läutet Bühler das Fest ein. So konkret ist aber ansonsten noch kaum etwas. Wie lange die Feierlichkeiten dauern, ist noch genauso ungewiss wie der genaue Programminhalt. Da die einzelnen Projekte verknüpft werden sollen, muss die Planung aufeinander abgestimmt werden. Gerät die Realisierung einer Idee ins Stocken, bremst sie die andern. Will heissen: Entlang des Rotbaches soll beispielsweise ein Weg vom Schulhaus bis zur Steig entstehen. Dazwischen: einzelne Begegnungsplätze mit Sitzbänken und Feuerstellen. Dieses Vorhaben tangiert jedoch auch private Grundstücke. «Mündliche Zusagen haben wir. Aber wie weit die Eingriffe gehen können, muss noch im Detail abgeklärt werden.» Dies in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt und dem Kanton. Der Schneefall hat jedoch die Begutachtung bisher verzögert. Ist die Realisierung des Weges nicht wie gedacht möglich, muss ein anderer Platz für die Ausstellung gefunden werden. Jene sollte nämlich entlang des Weges aufgestellt werden. Und wie gross würde sie werden? Das wiederum hängt von den finanziellen Mitteln ab. Werde die Ausstellung wie auch die Chronik kleiner ausfallen, wird der Schwerpunkt des Festspiels dementsprechend gelegt. «Alles hängt voneinander ab. Das macht die Planung so schwierig», so Näf. Nichtsdestotrotz sind die Vorbereitungen fortgeschritten: Das erste Material für die Chronik wie auch die Ausstellung wurde zusammengetragen, die Kirche plant eine «rollende Kirchenbank» zur Begegnung im Dorf und erste Gedanken zur Festspielrealisation sind bereits vorhanden. In einem späteren Schritt wird dann auch die Bevölkerung zur Mitwirkung animiert.

Sponsoringanfragen werden rausgeschickt

Mit Gesamtkosten von 500000 Franken rechnet Näf. 100000 Franken würde die Gemeinde beisteuern, der Rest müsste durch Sponsoren aufgetrieben werden. Anfangs nächster Woche gehen erste Anfragen raus, im Sommer sollen die Rückmeldungen ausgewertet sein. Die Projektverantwortliche zeigt sich zuversichtlich, dass das Geld zusammenkommen wird. Doch was, wenn nicht? «Dann wird das Programm in einer ‹schlankeren› Version durchgeführt», so Näf. Durch Einnahmen beispielsweise durch eine Festwirtschaft mit kulinarischen Angeboten oder durch den Verkauf von «Festspielmünzen» sollen die Jubiläumsfeierlichkeiten quersubventioniert werden. «Das Ziel ist die Erreichung einer schwarzen Null.» Von der finanziellen Situation hängt auch die Realisierung weiterer Ideen der Bevölkerung ab. Auf acht A4-Seiten hat Näf jene vor sich liegen. Und darauf finden sich auch gewagte Vorhaben wie der «grösste Zimtstern» oder der Bau eines überdimensionalen Schiffs im Rotbach wie auch die Stauung desselben, um einen Weiher anzulegen.

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