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BSG Vorderland legt im Hinspiel vor

HANDBALL. Aufstiegsspiele sind etwas Spezielles und bieten eine besondere Atmosphäre. Die Lindenhof-Halle in Wil war am Samstagabend voll, und es herrschte dank vielen lautstarken Fans beider Lager eine tolle Stimmung. Keine Frage, dass jeder einzelne Spieler topmotiviert war.

HANDBALL. Aufstiegsspiele sind etwas Spezielles und bieten eine besondere Atmosphäre. Die Lindenhof-Halle in Wil war am Samstagabend voll, und es herrschte dank vielen lautstarken Fans beider Lager eine tolle Stimmung. Keine Frage, dass jeder einzelne Spieler topmotiviert war. Die BSGler gingen als Favoriten in die Partie und mussten mit dem entsprechenden Druck umgehen. Die Erfahrung aus den Aufstiegsspielen der vergangenen zwei Jahre half dabei.

Ins Loch gefallen

Die Vorderländer Gäste liessen sich zu Beginn der Partie keine Nervosität anmerken. Trotz eines frühen Gegentreffers und des kurzzeitigen verletzungsbedingten Ausfalls des Captains blieb man ruhig und nahm die Herausforderung an. Schnell führte man bis zur zehnten Minute mit vier Treffern Vorsprung, alle Tore wurden schön herausgespielt. Doch jetzt fielen die Appenzeller in ein kleines Loch. Im Angriff gingen reihenweise Bälle zu leicht verloren, und die Wiler Aufbauspieler konnten mehrmals mit viel Zug einnetzen. Angetrieben vom Publikum setzte sich nun der KTV seinerseits mit vier Treffern ab. Die Gästetrainer sahen sich gezwungen, ein Team-Time-out zu nehmen.

Die Verteidigung wurde umgestellt und eine Manndeckung gespielt. Diese Massnahme zeigte die erhoffte Wirkung, und die Wiler Angriffe konnten besser gestoppt werden. In der Offensive fehlte die Lockerheit jedoch weiterhin, weshalb man mit einem Rückstand in die Pause ging. Die Analyse und Taktikbesprechung in der Kabine war prägnant und präzise. Die Coaches verstanden es, ruhig und fokussiert zu bleiben.

Den Gegner überrannt

Diese Konzentration nahmen die Spieler in die zweite Hälfte mit. Man war mental bereiter als der Gegner und überrannte diesen nach der Pause richtiggehend. Innerhalb von zehn Minuten schoss man sieben Tore, im gleichen Zeitraum gelang Wil kein einziges. Das Spiel war gedreht. Danach fing sich die Heimmannschaft wieder etwas, und Vorderland liess einige Grosschancen ungenutzt. Der Vorsprung blieb aber bestehen. Die Appenzeller müssen sich ein leichtes Nachlassen vorwerfen lassen, gegen Spielende schien die Luft etwas draussen zu sein. Über das ganze Spiel gesehen kann man mit dem Resultat zufrieden sein. Die Reaktion auf eine schwache erste Hälfte war überzeugend.

Das Fünftorepolster scheint aussichtsreich, birgt aber auch Gefahren. Im Rückspiel braucht es eine weitere starke Leistung, um in den Playoff-Final einzuziehen. Des Heimvorteils können sich die Vorderländer dann allerdings gewiss sein. Anpfiff zum Rückspiel ist am nächsten Samstag um 18.18 Uhr in der Wies-Halle. (kü)

BSG Vorderland: B. Rothenberger, Fejzaj; Bernet (8), Fuchs, Küng (4), Mucha, Povataj (2), Schulz, Rothenberger, D. Schwinn, R. Schwinn (4), M. Wild (1), Re. Wild (2) und Ro. Wild (4).

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