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Projekt Saienbrücke ist bewilligt

Baufirmen können sich ab sofort für die Ausführung der Bauarbeiten an der Saienbrücke bewerben. Ein Neubau soll die Verkehrssicherheit erhöhen.
Martin Schneider
Der Fussgängerstreifen wird aufgelöst und die Kurve weitläufiger. (Bild: Martin Schneider)

Der Fussgängerstreifen wird aufgelöst und die Kurve weitläufiger. (Bild: Martin Schneider)

Dem Ziel, die in die Jahre gekommene Saienbrücke in der Zürchersmühle durch einen Neubau zu ersetzen, ist man ein Stück näher gekommen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt genehmigt, aktuell läuft die Ausschreibung, im Rahmen derer sich Baufirmen um den Auftrag bewerben können. Die öffentliche Planauflage soll demnächst folgen.

Urban Keller ist Kantonsingenieur von Appenzell Ausserrhoden. (Bild: PD)

Urban Keller ist Kantonsingenieur von Appenzell Ausserrhoden. (Bild: PD)

Die jetzige Saienbrücke präsentiert sich als Flickenteppich. Die alte Bogenbrücke aus Naturstein wurde 1854 errichtet, aus dem Jahr 1947 stammt die eigentliche Strassenbrücke aus Beton und 1989 wurde der Gehweg entlang der Brücke gebaut. «Bei einer blossen Sanierung würden die Schwächen des Konstruktes erhalten bleiben und in 50 Jahren stünden wir wieder am gleichen Punkt», sagt Kantonsingenieur Urban Keller.

Favorisiert wurde daher nach der Berechnung der Lebenszykluskosten ein Neubau, dessen Lebensdauer auf 80 bis 100 Jahre geschätzt wird. «Mit der neuen Brücke haben wir zudem den Vorteil, dass wir künftig Sanierungen einfacher unter Verkehr durchführen können. Mit der heutigen Brücke ist dies nur sehr schwer möglich», so Keller weiter.

Investitionen von rund 5,1 Millionen Franken

Der Beginn der Arbeiten ist auf März 2019 angesetzt. Auf der Ostseite der Brücke wird ein Rad- und Gehweg integriert. Der Neubau erhält eine angepasste Kurvengeometrie, wodurch die Sichtweiten und damit die Verkehrssicherheit erhöht würden.

«Heute ist die Kurve etwas zu eng, sodass die Geländer die Sicht zumachen.»

Dem Problem der nicht erfüllbaren Normvorgaben beim Fussgängerstreifen nahe dem Schulhaus werde ebenfalls begegnet. Vor dem Widerlager auf der Seite gegen Waldstatt wird ein Fussweg unter der Brücke eingerichtet, sodass die Schülerinnen und Schüler die Strasse unten durch passieren können. Der Fussgängerstreifen wird aufgehoben. Zudem ist vorgesehen, die Einmündung der Erschliessungstrasse für die Gebiete Sonder und Oberer Sonder durch eine Neuanordnung der Zufahrt verkehrstechnisch zu verbessern.

Eine grosse Herausforderung bestehe darin, die Zufahrt zu den beiden Gebieten während der gesamten Zeit sicherzustellen, führt Urban Keller aus. Die Investitionen sind auf rund 5,1 Millionen Franken veranschlagt. Der Zeitplan sieht vor, die Arbeiten Anfang Juli 2021 fertiggestellt zu haben. Der Verkehr wird während der Bauzeit mittels einer Lichtsignalanlage geregelt und einspurig geführt.

«Gegen Ende der Bauzeit, wenn die Belagsarbeiten getätigt werden, kann es zu Komplettsperrungen kommen.»

Voraussichtlich werde dann eine offizielle Umleitung über Appenzell und Gonten eingerichtet.

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