«Bloderchäs? Ein komisches Wort!»

Am vergangenen Samstagabend ist die Sprachkünstlerin Hazel Brugger im Chössi-Theater in Lichtensteig aufgetreten. Es handelte sich um eine Vorpremiere ihres aktuellen und ersten abendfüllenden Soloprogramms mit dem Titel «Hazel Brugger passiert».

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Hazel Brugger, Sprachkünstlerin aus Zürich. (Bild: pd)

Hazel Brugger, Sprachkünstlerin aus Zürich. (Bild: pd)

Am vergangenen Samstagabend ist die Sprachkünstlerin Hazel Brugger im Chössi-Theater in Lichtensteig aufgetreten. Es handelte sich um eine Vorpremiere ihres aktuellen und ersten abendfüllenden Soloprogramms mit dem Titel «Hazel Brugger passiert».

Die 21-Jährige stammt aus Zürich, doch das hält sie nicht davon ab, auch zum Toggenburg eine Meinung zu haben.

Frau Brugger, waren Sie vor Ihrem Auftritt in Lichtensteig schon einmal im Toggenburg?

Ja, vor einiger Zeit stand ich an einer Poetry-Slam-Veranstaltung in Wattwil auf der Bühne. Vom Ort und der Region habe ich damals aber nicht allzu viel gesehen. Erstaunlich fand ich, dass das Toggenburg von Zürich aus in so kurzer Zeit erreichbar ist. Die Fahrt mit dem Zug dauert nur eine Stunde.

Was wissen Sie übers Toggenburg?

Es heisst, das Toggenburg sei weitläufig und grün. Es gibt ein Dorf, in dem Bürsten hergestellt werden. Und natürlich kenne ich Kägi fret!

Neben Kägi fret gibt es weitere Toggenburger Spezialitäten, beispielsweise Schlorzifladen und Bloderchäs. Haben Sie diese auch schon probiert?

Schlorzifladen, das ist doch ein Gebäck? Sicher nicht glutenfrei, also nichts für mich. Bloderchäs kenne ich nicht, aber nur schon dieses komische Wort bietet genug Stoff für eine weitere Auseinandersetzung. (aru)