Blick hinter die Kulissen

Am vergangenen Freitag haben 28 Besucherinnen und Besucher dem Anlass «z'Gast bim Gwerb» bei der Mosmatic AG in Necker beigewohnt.

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Necker. Seit 32 Jahren setzt die Mosmatic AG hohe Qualitätsstandards. Aus seiner 10jährigen Arbeitserfahrung aus den USA hat Geschäftsführer Patrick Rieben vor allem eine offene Haltung gegenüber den Kunden, lösungsorientiertes Handeln und viel Innovation in den Betrieb eingebracht.

Ausbau Richtung Asien

Kundenservice ist für den ganzen Familienbetrieb mit rund 50 Mitarbeitenden selbstverständlich. Abblocken und den Kunden nicht ernst nehmen, geht einfach nicht.

Zu schaffen macht der Unternehmung allerdings auch der tiefe Euro, beliefert die Firma doch viele Händler in Europa. Auch die Herausforderung, Vertrieb und Versand für den Export in über 50 Länder bereit zu stellen, braucht täglich viel Organisationsgeschick. Dies schaffen die Techniker, Spezialisten und Alleskönner mit viel Sprachkenntnis, Verhandlungsgeschick und immer wieder höchster Qualität der Artikel. Im steten Aufbau sind die Beziehungen nach Asien und China begriffen.

Auch wenn immer wieder mal versucht wird, die Edelstahlkomponenten der Mosmatic zu kopieren – was als Ehre bezeichnet werden muss, weil man in Asien nur das Allerbeste kopiert – ist man bestrebt, regelmässig mit innovativen Neuerungen auf den Markt zu kommen. Auf die Frage, welche Verhandlungen ihm schon mal verrückt vorgekommen sind, erzählte er von einem Schlussgespräch kurz vor der Auftragserteilung. Der russische Kunde habe ganz wild auf den Übersetzer eingeredet und gestikuliert.

Aus der Diskussion und dem Gesichtsausdruck ableitend, habe er sich gedacht, dass dieses Verhandlungsgespräch wohl nie und nimmer positiv enden werde. Der Übersetzer habe ihm aber zu verstehen gegeben, dass es schon gut komme, auch wenn es noch etwas Zeit brauche. Tatsächlich haben die russischen Kunden sich für Komponenten der Mosmatic entscheiden können.

Beeindruckender Rundgang

Für Patrick Rieben ist der Standort im Neckertal nicht immer optimal, obwohl die Lebensqualität absolut stimme. So kann er sich gut auch ein Label «Naturpark Neckertal» vorstellen, sofern es für die Wirtschaft und das Gewerbe keine Einschränkungen gebe. Der Rundgang durch die blitzblanke Unternehmung beeindruckte die Gäste.

Auch dafür hatte Patrick Rieben eine einfache Erklärung: Man könne nicht Bestprodukte verkaufen und rund herum sei es schmutzig und schmuddelig. Das würde für ihn einfach nicht stimmen und für den Kunden wahrscheinlich auch nicht. (pd)