«Bleib am Ball» – Johanneumsfest

«Bleib am Ball». So hiess das Motto des diesjährigen Grümpelis, das am 17. und 18. Juni im Johanneum in Neu St. Johann stattgefunden hat.

Rosmarie Forrer
Drucken
Teilen
Nicht nur halb Europa, sondern auch Kinder und Jugendliche des Johanneums waren im EM-Fieber. (Bild: pd)

Nicht nur halb Europa, sondern auch Kinder und Jugendliche des Johanneums waren im EM-Fieber. (Bild: pd)

«Bleib am Ball». So hiess das Motto des diesjährigen Grümpelis, das am 17. und 18. Juni im Johanneum in Neu St. Johann stattgefunden hat.

Nicht nur halb Europa, sondern auch die Bewohner und Bewohnerinnen, Kinder und Jugendlichen, Angestellten, alle Grossen und Kleinen des Johanneums waren im EM-Fieber. Dies zeigte sich nicht nur in den Outfits einzelner Teams, sondern auch bei den Spielen selbst. So wurden diese von allen Seiten kräftig durch motivierende Rufe unterstützt. Egal ob gross oder klein, langsam oder schnell, jung oder alt, jeder stand auf dem Fussballplatz. Das heisst, auf dem Fussballfeld in der Turnhalle. Denn in diesem Jahr haben bis jetzt alle Veranstalter schlechte Verträge mit Petrus ausgehandelt. Seit Wochen liess er es von oben wie aus Kübeln schütten. Schlechte Voraussetzungen für alle Rasen. Egal wie gehegt und gepflegt sie sind: stampfende, trampelnde und rennende Schuhe mag zurzeit kein Rasen gern. So war auch unser Rasen für Fussball unbrauchbar. Man könnte zwar immer noch diverse Rutschwettbewerbe, zum Teil fast Schwimmunterrichte veranstalten, aber Fussball? Nicht, dass auch eine zusätzliche Verletzungsgefahr besteht, Spass macht es so überhaupt nicht. Doch das Datum stand schon lange fest. Das OK-Team entschied am Donnerstag, dass die Spiele deshalb in der Turnhalle stattfinden sollten, was den Ehrgeiz der einzelnen Teams aber keineswegs schmälerte.

Petrus hatte aber doch noch etwas Erbarmen mit den «Johanneern». Er liess während beiden Tagen die Sonne ab und zu kräftig scheinen. Der Rasen war zwar wie ein Schwamm gut durchnässt, andere Aussenplätze konnten aber gut genutzt werden. So hörte man lachende Kinderstimmen auf dem riesengrossen Airtramp wo sich Gross wie Klein fleissig tummelten. Während in der Turnhalle die einen Teams sich freudig duellierten, spielten sich die anderen Teams draussen ein. Gute Vorbereitung ist schliesslich das A und O. Zwischen den Spielen überrannten dann die hungrigen Spieler die Kaffeestube, wo leckere Kuchen und Torten auf sie warteten. Diese wurden von fleissigen Helfern im Vorfeld gebacken und mit Freude von den Spielern und Fans verzehrt. Es blieb kein Stück übrig.

Bevor aber das emsige Treiben auf dem Spielfeld begann, fand ein Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Thomas Thalmann in der Johanneumskirche statt. Die Atmosphäre war voller Vorfreude, dennoch besinnlich. Franz Grandits, der pädagogische Leiter des Johanneums, umschrieb das diesjährige Motto der Feier «Bleib am Ball» mit gut gewählten Worten. Lieder vom Schülerchor, Beiträge von Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen sowie das aramäisch gesungene «Vater unser» eines Mitarbeiters rundeten den Gottesdienst ab. Zwei Tage, an denen die beschworene «Einzigartigkeit in der Johanneums-Gemeinschaft und der Johanneumsgeist» lebendig spürbar waren. Wir bleiben weiterhin am Ball.