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«Bisch scho wach?»

Brosmete

Walter, mein Büronachbar, steht frühmorgens grinsend in der Türe. «Bisch scho wach?» Er kennt die Antwort, deshalb wird sein Grinsen noch breiter. Natürlich bin ich es nicht, denn ich bin ein Morgenmuffel, eine «Eule». Das sind jene Menschen, deren Motoren morgens eine lange Anlaufzeit brauchen und die einem «guten Morgen» nicht viel abgewinnen können. Was soll bitteschön an einem Morgen gut sein? Vor ein paar Tagen liegt ein Zeitungsartikel auf meinem Pult. «In 7 Schritten werden auch Sie zum Morgenmenschen», natürlich hat ihn Walter hingelegt. Es sei ihm verziehen, denn im Grunde versteht er mich. Im Artikel heisst es unter Schritt 5: «Gehen Sie anschliessend zwei Minuten in den Kopfstand. So erreicht das Blut schnell das Hirn.» So weit kommt’s noch. An alle Morgenmenschen, die ihr zu den «Lerchen» gehört: Es gibt Dinge, die kann und muss man nicht ändern. Vergesst nicht, ihr seid jene, die abends früh zu Bett gehen. Dann sind wir aktiv und lassen euch in Ruhe. Vielen Dank für die Gleichbehandlung, indem ihr uns morgens gar nicht oder wenigstens sanft ansprecht. «Der frühe Vogel fängt den Wurm», da habt ihr vielleicht recht. Aber vergesst nicht: «Die zweite Maus bekommt den Käse.»

Felix Merz

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