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«Bis jetzt hatten wir kaum Einnahmen»

Regen statt Sonnenschein – der Sommer lässt auf sich warten. Maria Obrist hat zusammen mit ihrem Mann Robert das Restaurant in der Badi Sonnenberg in Herisau gepachtet. Seit Wochen warten die beiden auf schöneres Wetter – bisher vergeblich.
Maria Obrist Pächterin Restaurant Freibad Sonnenberg in Herisau (Bild: ker)

Maria Obrist Pächterin Restaurant Freibad Sonnenberg in Herisau (Bild: ker)

Regen statt Sonnenschein – der Sommer lässt auf sich warten. Maria Obrist hat zusammen mit ihrem Mann Robert das Restaurant in der Badi Sonnenberg in Herisau gepachtet. Seit Wochen warten die beiden auf schöneres Wetter – bisher vergeblich.

Frau Obrist, wie sind Sie in Ihre erste Saison gestartet?

Die Eröffnung mit den zwei Rutschbahnen lief trotz schlechtem Wetter erstaunlich gut. Es waren viele Leute da, und wir wurden herzlich empfangen. Bisher haben wir besonders von jungen Leuten sehr gute Rückmeldungen bekommen, was unser Angebot betrifft. Das freut uns natürlich.

Das Badewetter lässt seit Wochen auf sich warten. Wie gehen Sie damit um?

Eigentlich wären wir startklar für die Badesaison, das Lager ist gefüllt. Aber solange es regnet, macht es keinen Sinn, das Restaurant aufzumachen. Es gibt zwar einige Schwimmerinnen und Schwimmer, die auch bei schlechtem Wetter kommen, die konsumieren aber in der Regel nichts. Ärgerlich ist es vor allem für unsere beiden Mitarbeiter. Sie sind zurzeit arbeitslos, weil wir sie nicht gebrauchen können. Und für uns ist es eine mentale Belastung. Es sieht wirklich schlecht aus.

Sie arbeiten seit acht Jahren in Badis. Haben Sie eine solche Situation schon einmal erlebt?

So im Rückstand waren wir noch nie. Bis jetzt hatten wir kaum Einnahmen.

Ist es noch möglich, den Rückstand aufzuholen?

Ich denke, es wird schwierig, den Rückstand wieder aufzuholen. Da müsste es im Juli und im August schon wirklich sehr gut laufen, dass sich das wieder ausgleichen würde. Die Hoffnung darauf geben wir aber nicht auf.

Vergangene Woche gab es einen sonnigen Tag. Wie gross ist der Ansturm, wenn das Wetter mitspielt?

Einige Familien sind nachmittags gekommen, wirklich viele Badibesucher gab es aber nicht. In solchen Situationen öffnen wir das Restaurant natürlich. Wir können aber nicht die ganze Bandbreite an Speisen anbieten. Das erkläre ich den Gästen auch, und die haben bisher immer Verständnis gezeigt. Überhaupt ist es für uns beruhigend zu wissen, dass die Gäste prinzipiell gewillt sind, zu konsumieren. Jetzt muss nur noch das Wetter stimmen. (sso)

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