Biotonne stinkt den Ebnat-Kapplern

EBNAT-KAPPEL. Nach acht Jahren steht die Grüngut-Entsorgung in Ebnat-Kappel vor dem Aus, weil der Sammelplatz beim Wohnheim Speer nicht länger genutzt werden kann. Stattdessen soll auf 1. April 2012 die Bioabfuhr eingeführt werden. Eine Infoveranstaltung zeigte, dies ist nicht im Sinne der Bürger.

Ralf Folgmann
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Kathrin Bucher-Schwarz, kaufmännische Leiterin der Dorfkorporation, erklärte das neue System für die Abfuhr von Biomüll. Bei den Teilnehmern der Infoveranstaltung stiess dieses auf wenig Gegenliebe. (Bild: Ralf Folgmann)

Kathrin Bucher-Schwarz, kaufmännische Leiterin der Dorfkorporation, erklärte das neue System für die Abfuhr von Biomüll. Bei den Teilnehmern der Infoveranstaltung stiess dieses auf wenig Gegenliebe. (Bild: Ralf Folgmann)

«Es war bisher ein Super-System», fasste Betriebsleiter Thomas Rütsche von der Dorfkorporation vor über 200 Interessenten der Informationsveranstaltung im Hotel Kapplerhof zusammen. Ob Gartenabfälle, Heckenschnitt, Laub- oder Küchenabfälle – fast alles konnte zum Sammelplatz gebracht werden, wo es unter Aufsicht dem Häcksler und dann der Kompostieranlage zugeführt wurde.

Doch Platzeigner und Bauer Stefan Schwizer wollte nicht mehr. «Es ist Fakt, dass es bei ihm nicht weitergeht», sagte Thomas Rütsche.

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