«Bin zufrieden, so wie es ist»

Nachgefragt

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Am 21. Mai 2016 ist die Wattwilerin Lara Storchenegger in St. Gallen zur Miss Ostschweiz gekürt worden. Weil es in diesem Jahr keine Wahl zur schönsten Ostschweizerin geben wird, darf die 22-Jährige die Krone ein weiteres Jahr tragen. Was dies für sie bedeutet, kann sie zurzeit nicht abschliessend beantworten.

Sie bleiben ein weiteres Jahr Miss Ostschweiz, was heisst das konkret für Sie?

Lara Storchenegger: Ich hatte bisher erst ein kurzes Telefonat mit Marcel Weingartner, dem Organisator der Miss-Ostschweiz-Wahl. Er bat mich, noch ein Jahr anzuhängen. Was dies aber konkret heisst, kann ich nicht genau sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich wie in meinem Amtsjahr verschiedene Termine für Sponsoren wahrnehmen muss. Im 2018 soll es dann aber wieder eine Wahl geben.

Wurden Sie als Miss Ostschweiz häufig für Modeltermine gebucht?

Ich bin zufrieden, so wie es ist. Manchmal sind es zwei Termine im Monat, manchmal halt nur einer. Klar hätten es auch mehr sein können. Die Wahl zur Miss Ostschweiz hat mir aber sicher Türen geöffnet.

Wie sieht Ihre unmittelbare Zukunft aus?

Ab kommender Woche lasse ich mich in Wetzikon während eineinhalb Jahren zur Visagistin ausbilden. Ich gehe jede Woche einen Tag zur Schule. Darauf freue ich mich.

Lässt sich die Ausbildung mit Ihrer beruflichen Tätigkeit vereinbaren?

Ich habe zwei Teilzeitjobs. Einen werde ich aufgeben, so dass mir ausreichend Zeit für die Schule bleibt.

Engagieren Sie sich immer noch bei «Tischlein deck dich»?

Ja, dieses Projekt liegt mir weiterhin sehr am Herzen. Mit dem Besuch der Schule wird es aber schwierig, jede Woche nach St. Gallen zu reisen. Ich habe den Verantwortlichen mitgeteilt, dass ich mich auch in Zukunft engagieren werde. Vorderhand geht dies halt nur, wenn ich Ferien habe. (bl)