Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Billigere Billette gefordert

An der Speicherer Volksversammlung hat der Gemeinderat einen Antrag entgegengenommen, der auf eine Anpassung des Ostwind-Zonenplans abzielt. Die Bahnfahrt nach St. Gallen soll weniger kosten.
Martin Hüsler
Eine Fahrt von St. Gallen nach Speicher ist verhältnismässig teurer als der längere Weg von St. Gallen nach Teufen. (Bild: Urs Bucher)

Eine Fahrt von St. Gallen nach Speicher ist verhältnismässig teurer als der längere Weg von St. Gallen nach Teufen. (Bild: Urs Bucher)

In Speicher fühlt man sich durch die Einteilung des Ostwind-Zonenplans benachteiligt. Dieser weist Speicher der Zone 245 zu. Das hat zur Folge, dass beispielsweise eine einfache Fahrt nach St. Gallen aus der Zone 245 durch die Zone 211 in die Zone 210 bis zu 2.40 Franken mehr kostet als eine einfache Fahrt von Teufen (Zone 211) nach St. Gallen, obwohl letztere Strecke zwei Kilometer mehr misst.

An dieser Einteilung stossen sich viele Bahnbenützerinnen und Bahnbenützer aus Speicher (und auch aus Trogen). Zu ihnen gehört auch Markus Otto, der vor einigen Jahren von Teufen nach Speicher gezogen ist. Er hat sich an der Volksversammlung vom letzten Montag mit einem Antrag an den Gemeinderat gewendet, wonach dieser eine Ausweitung der Zone 211 anstreben soll – womöglich bis Trogen, mindestens aber bis zur Haltestelle Bendlehn. In seiner Begründung macht Otto Finanzierungsgerechtigkeit geltend. ÖV-Nutzerinnen und ÖV-Nutzern aus Speicher stehe im Gegensatz zu jenen aus Teufen derzeit keine Haltestelle in der Zone 211 zur Verfügung, weshalb sie aus tarifarischer Sicht für drei statt nur für zwei Zonen zahlen müssten. Zudem falle mit dem Fahrplanwechsel vom kommenden 9. Dezember die Haltestelle Rank weg. Und im Weiteren beteilige sich die Gemeinde Speicher ebenfalls an den Kosten für die Durchmesserlinie.

Anliegen weiterverfolgen

Unterstützung erhielt der Antragsteller von mehreren Votanten. Gemeindepräsident Paul König versprach namens des Gemeinderates, das Anliegen aufzunehmen und beim Tarifverbund Ostschweiz in diesem Sinne vorstellig zu werden. Allerdings könne eine Änderung wohl kaum schon bis zum nächsten Fahrplanwechsel erwirkt werden. Dazu sei die Zeit zu knapp. Ein weiterer Vorschlag in Sachen ÖV ging anschliessend dahin, den Postautokurs Teufen – Speicherschwendi bis zum Gallusmarkt im Osten St. Gallens zu verlängern. Und ebenfalls den ÖV-Bereich streifte die Frage nach der vor einigen Jahren ins Spiel gebrachten Neugestaltung des öffentlichen Raums Vögelinsegg. Gemeindepräsident König verwies auf eine Arbeitsgruppe und auf eine Bachelorarbeit, die sich damit befassten. Der Arbeitsgruppe seien aber insofern die Hände gebunden, als sie die definitiven Pläne der Appenzeller Bahnen zur Sicherung der Bahnübergänge im Bereich Vögelinsegg abwarten müsse.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.