Bilanz des Regierungsprogramms

Im auslaufenden Ausserrhoder Regierungsprogramm 2007 – 2011 wurden neun Projekte in den Fokus gestellt. Die Schlussbilanz zeigt, dass die Ziele grossmehrheitlich erreicht wurden. Es folgen weitere Taten. Denn das oberste Ziel, die Bevölkerungszunahme, wurde verfehlt.

Bruno Eisenhut
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APPENZELLERLAND. Mit neun Projekten wurde als übergeordnetes, langfristiges Ziel eine kontinuierliche Bevölkerungszunahme angestrebt. Gemäss Statistik wurde dieses Ziel verfehlt: 55 000 Einwohner hätten es werden sollen, bei deren 53 000 stagnierte aber die Zunahme. Bau- und Umweltdirektor Jakob Brunnschweiler betonte anlässlich der Präsentation des Nachfolgeprogramms: «Ein rapides Bevölkerungswachstum ist auch künftig nicht zu erwarten.» Dennoch sei es wichtig, an diesem Ziel festzuhalten.

Um die Entwicklung des Kantons einer laufenden Beobachtung zu unterziehen, wurde ein Monitoring-System entwickelt. Damit strebte der Regierungsrat eine umfassende und ausgewogene Analyse der Wirtschafts-, Bevölkerungs- und Lebensraumentwicklung an. Der Zwischen- und Schlussbericht dient als Planungsgrundlage für das neue Programm. Er dient aber auch dazu, die laufenden Projekte zu kontrollieren. Die Redaktion der Appenzeller Zeitung hat die Ergebnisse der wichtigsten Punkte vom auslaufenden Regierungsprogramm im Schlussbericht betrachtet. Den kompletten Schlussbericht unterbreitet die Regierung dem Kantonsrat in der kommenden Sitzung vom 28. November zur Kenntnisnahme.