Bewohner, Personal und Gäste in Hochstimmung

ComViva bietet Wohn- und Arbeitsorte für Menschen mit Behinderungen an. Mitte Juni 2015 räumten Betreuer und Betreute das Haus an der Zwislenstrasse in Gais. Am Samstag war Einweihungsfest und Tag der offenen Tür im umgebauten Heim an der Langgasse.

Esther Ferrari
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Clown Mili begrüsst die Gäste. In der Mitte: Geschäftsleiter Daniel Veser, Gemeindepräsident Ernst Koller und der Präsident der Stiftung ComViva, Guido Koller. (Bild: ef)

Clown Mili begrüsst die Gäste. In der Mitte: Geschäftsleiter Daniel Veser, Gemeindepräsident Ernst Koller und der Präsident der Stiftung ComViva, Guido Koller. (Bild: ef)

GAIS. Feststimmung herrschte am Samstag auf der Wiese zwischen den beiden Liegenschaften Langgasse 42 und 44. Seifenblasen schwebten durch die Luft. Bewohnerinnen, mit Hilfe ihrer Betreuerinnen, verkauften Lösli oder führten ihre Angehörigen durch die Werkstatt, wo die selbstgemachten Bastelarbeiten zu bewundern waren. Als Punkt elf Uhr der Gong ertönte, eröffnete Clown Milli das Fest.

Grosszügige Spenden erhalten

Das neue Heim von ComViva bot innen und aussen einen herrlichen Anblick: Mehr Platz, weite Räume, grosse Fenster, gut eingerichtete Arbeitsräume für die Mitarbeiter. Dank grosszügiger Spenden konnte ComViva die Kosten von 400 000 Franken selber bezahlen. Die Planung und Umsetzung für den Umbau hatte etwa ein halbes Jahr gedauert. Bei der Begrüssungsrede dankte Guido Koller, Präsident der Stiftung ComViva, den Spendern und er lobte die Arbeit der Betreuer und Betreuerinnen. Sein besonderer Dank ging an Geschäftsleiter Daniel Veser und dessen Stellvertreterin Heidi Rupp. Im Moment werden 12 Menschen mit Behinderungen betreut. 15 Arbeitskräfte sorgen für ein gutes Miteinander. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden in die täglichen Abläufe integriert und helfen nach ihren Fähigkeiten mit, den Alltag zu gestalten.

Noch Plätze frei

Auch Gemeindepräsident Ernst Koller fand anerkennende Worte für das neue Heim. Das grosse schöne Wohnhaus, das vorher als Betagten-Heim diente, ist rollstuhlgängig umgebaut worden. Ein grosser Aufenthaltsraum mit einem Kachelofen lockt zum Verweilen. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner sind stolz auf ihre schönen Zimmer. Es werden auch Ferien für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, angeboten. Noch gibt es freie Zimmer und Plätze.