Bewegen und begegnen

Rehetobel hat als erste Ausserrhoder Gemeinde ein allwettertaugliches Kunstrasen-Mini-Spielfeld erhalten. Gestern fand die Einweihung mit einem Spielturnier statt.

Martina Vetsch
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REHETOBEL. Gestern nachmittag trotzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher dem kalten Wetter und erschienen zur Einweihung des Kunstrasen-Mini-Spielfeldes. Rehetobel ist die erste Gemeinde, die einen solchen Sportplatz besitzt. Zuvor fand ein Pilotprojekt in Herisau statt, das erfolgreich abgeschlossen wurde.

20 mal 13 Meter

Das 20 auf 13 Meter grosse Feld ist allwettertauglich, was es schon bewiesen hat: Nachdem der Platz am 31. Oktober fertiggestellt worden ist, räumten Kinder am 1. November den Schnee vom Platz. Seitdem wurde das Feld täglich gebraucht. So auch gestern: Im Anschluss an die Eröffnungsrede wurde ein Spielturnier ausgetragen. Vier Mannschaften kämpften um den Sieg. Gemeindevertreter, Lehrer und Schüler nahmen am Wettbewerb teil. Dabei gewannen nicht immer die «Grossen».

Idee stammt aus Deutschland

Die Firma Jawin – die in Urnäsch gegründet wurde – installiert momentan in der ganzen Schweiz allwettertaugliche Mini-Spielfelder. In Ausserrhoden sind aktuell drei weitere in Planung. Ursprünglich kommt die Idee aus Deutschland. Nach der Weltmeisterschaft 2006 setzte sich der Deutsche Fussball-Bund zum Ziel, 1000 Mini-Spielfelder in verschiedenen Gemeinden aufzustellen. Mittlerweile sind daraus bereits 1300 geworden.

Wie Thomas Albrecht, Vertreter der Gemeinde, in seiner Ansprache sagte, sei die Realisierung in Rehetobel nur deshalb in so kurzer Zeit möglich gewesen, da bereits ein Hartplatz vorhanden war. «Dieser ist aber zuvor nur wenig genutzt worden, so dass wir von der Idee der Firma Jawin begeistert waren.» Auch Jakob Gülünay, Mitgründer der noch jungen Firma, freute sich über die rege Nutzung: «Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen bewegen und begegnen.»

Das kantonale Amt für Volksschule und Sport hat die Realisierung des Kunstrasenspielfeldes in Rehetobel unterstützt. Insgesamt 25 000 Franken flossen aus seiner Kasse an die Gemeinde Rehetobel.

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