Beutlers 24 Stunden on Ice

Unter dem Patronat der Beutler-Hotels wurde am Wochenende das erste 24-Stunden-Curlingturnier in Wildhaus ausgetragen. In teilweise abenteuerlicher Aufmachung erschienen die acht Teams mehr oder weniger ausgeruht am Freitagabend.

Marianne Brühwiler
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Unter dem Patronat der Beutler-Hotels wurde am Wochenende das erste 24-Stunden-Curlingturnier in Wildhaus ausgetragen. In teilweise abenteuerlicher Aufmachung erschienen die acht Teams mehr oder weniger ausgeruht am Freitagabend.

In einer Round Robin wurden sieben Spiele à sechs Ends ausgetragen, wobei jedes Mal nach anderen Regeln gecurlt wurde. Die erste Runde wurde als Swop Sweepers gespielt. Dabei wischte man die Steine der gegnerischen Mannschaft und versuchte dabei, diese zu sabotieren. Beim Blind Date war das Haus durch einen Vorhang verdeckt und der Spieler musste sich auf sein Gefühl verlassen. Cross Curling bedeutete, dass man jedes zweite End diagonal auf den Nachbarrink spielte. Mit diesen abwechslungsreichen Spielformen gelang es, die spielenden Teams wach zu halten und den Spassfaktor zu erhöhen, galt es doch vor jeder Runde, die Taktik neu auszutüfteln. In den Spielpausen konnten sich die Teams im Pokern üben und versuchen, einen Preis zu ergattern. Nach drei Runden lag das Team CC Willemstad, Curaçao, alleine mit sechs Punkten in Führung. Doch mit nur einem Sieg weniger lauerten nicht weniger als vier Teams auf eine Schwäche des Favoriten. Das Team um Skip Raymar Cleofa alias Stefan Strickler hielt dem Druck stand und war bereits vor der letzten Runde uneinholbar auf Rang 1 plaziert.

Die Entscheidung um die Ränge 2–4 fiel in der letzten Runde zwischen Wildhaus Anderhalden, Wildhaus Inter und Ach2, welche alle drei acht Punkte aufwiesen. Hier setzte sich das Team Wildhaus um Skip Bruno Anderhalden im letzten Spiel durch und sicherte sich mit einem Sieg über Wildhaus Inter (Skip Gerry Schlösser) den 2. Schlussrang. Ach2 mit Skip Andy Brühwiler schob sich dank des Sieges in der direkten Begegnung über Wildhaus Inter auf Rang 3. Alle Teams bewiesen ihre tolle Form, galt es doch innert 24 Stunden sieben Spiele zu absolvieren. Spätestens am Samstagnachmittag machte sich der Schlafmangel bei allen bemerkbar, trotzdem herrschte sehr gute Stimmung und bis zum Schluss wurde um jeden Punkt gekämpft.

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