Besitzerwechsel bei Hydroelectra

Peter von Rotz, Hauptaktionär der Hydroelectra AG, verkauft seine Anteile zu je 25 Prozent an die SN Energie AG und an die UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland KGK. Betroffen vom Verkauf ist auch der Gewerbepark Dietfurt.

Urs M. Hemm
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Daniel Forster, neu Mitglied der Geschäftsleitung der Hydroelectra AG, und Peter von Rotz (rechts). (Bild: Urs M. Hemm)

Daniel Forster, neu Mitglied der Geschäftsleitung der Hydroelectra AG, und Peter von Rotz (rechts). (Bild: Urs M. Hemm)

DIETFURT. Ende September war der Deal perfekt: Peter von Rotz, Gründer, Geschäftsführer und Miteigentümer der Hydroelectra AG, verkaufte seine 50 Prozent der Aktien der Hydroelectra AG an die SN Energie AG mit Sitz in St. Gallen und Schwanden sowie an die UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland KGK, Basel. Die restlichen 50 Prozent waren bereits in Händen der Vigier Holding AG mit Sitz in Luterbach. Damit wechseln auch die beiden Kleinwasserkraftwerke Soor und Dietfurt sowie der Gewerbepark Dietfurt definitiv den Besitzer. «Für die SN Energie AG ist die Hydroelectra die ideale Ergänzung», sagt Daniel Forster, Leiter Finanzen und Mitglied der Geschäftsleitung.

Lange Verhandlungen

Bei Peter von Rotz wuchs der Entscheid zum Verkauf im vergangenen Jahr. «Mir ging es gesundheitlich nicht gut. Da ich keine Kinder habe, drängte sich die Suche nach einer Nachfolgeregelung auf», sagt der 63-Jährige. So habe er begonnen, sich in der Branche umzusehen und sei dabei bald auf die jetzigen Käufer gestossen. Es folgten lange Verhandlungen, die schliesslich am 24. September mit der Unterzeichnung des Vertrages ein Ende gefunden hatten. «Mir war es wichtig, dass ich parallel zu diesen Verhandlungen den Gewerbepark hier in Dietfurt fertigstellen konnte. So konnte ich alles in tadellosem Zustand übergeben», sagt von Rotz.

Ganz von der Bildfläche wird Peter von Rotz aber nicht verschwinden. Er wird den neuen Besitzern als Berater noch einige Zeit zur Verfügung stehen.

Für Mieter ändert nichts

Für die Mieter und den Betrieb der beiden Kleinwasserkraftwerke ändert sich nichts, betont Daniel Forster. «Die Hydroelectra AG ist eine solide Firma und Peter von Rotz hat mit dem Gewerbepark Dietfurt einen wertvollen Standort für innovative Firmen auf die Beine gestellt.» Es bestehe daher kein Grund, etwas daran zu ändern.