Besitz einer Alpkorporation gilt als unteilbar

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Alt St. Johann Die grundbuchamtlich festgehaltenen Alprechte sind, so will es das Gesetz, nicht teilbar. Der Staat kann einer Auflösung der Alpkorporation nur zustimmen, wer der im öffentlichen Interesse liegende Zweck der Korporation sichergestellt bleibt. Damit kommt als Nachfolgeregelung nur eine juristische Person mit gesetzlichem Vermögensteilbarkeitsverbot und analoger Zweckbestimmung in Frage, typischerweise eine andere privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche Korporation oder Gemeinde. Das Vermögen der Alp teilt sich in Alprechte, was Anteilscheinen entspricht. Als Alprecht bezeichnet man das Recht, eine bestimmte Anzahl Nutztiere auf der Alp zu sömmern. Nach kantonalem Recht ist das Alprecht einem Grundstück gleichgestellt. Es ist wie dieses öffentlich zu ­beurkunden und ins Grundbuch einzutragen. Alprechte sind im Rahmen des Bundesgesetzes frei handelbar. Traditionellerweise erlaubt ein Alprecht die Atzung auf der ganzen Alp. Quelle: Toggenburger Alpbuch. (adi)