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Berufsschulen werden kantonalisiert

Damals
Auch die Gewerbliche Berufsschule Wattwil soll kantonalisiert werden. (Bild: PD)

Auch die Gewerbliche Berufsschule Wattwil soll kantonalisiert werden. (Bild: PD)

Vor 100 Jahren

9. März: Gemeinderat Wattwil. In der Trottoirangelegenheit Dorf-Rietwies haben Besprechungen mit Fachleuten ergeben, dass mit der Trottoiranlage auch die Kanalisation durchzuführen ist, und zwar erscheint eine Doppelkanalisation als Notwendigkeit.

9. März: Wattwil. Die von der Demokratischen und Arbeiterpartei veranstaltete Versammlung erfreute sich eines zahlreichen Besuches. Das von Herrn Lehrer Rüesch aus Oberuzwil gehaltene Referat über: «Die Demokratie und ihre heutigen Aufgaben» war ein zeitgemässes im Hinblick auf die heutige Lage der Völker. In vorzüglicher Weise erklärte der Herr Referent, was die Demokratie ist, was sie will und für was sie schafft. Wir leben gegenwärtig in einer wirtschaftlich schweren Zeit. Krieg und Verderben drohen überall; Religion und Bildung sind dem Jmperalismus unterlegen. Geheimpolitik, Herrschaft und übertriebener Militarismus haben die Regierungen ins Wanken gebracht und so einen furchtbaren Schlag, Elend, Not und Trauer auf die Völker geworfen. Durch diese schwere Lage der Völker muss die Politik eine Aenderung erfahren.

Vor 50 Jahren

8. März: Mogelsberg. Zu einem spektakulären Unterbruch ihrer Reise wurden die Passagiere des Schnellzuges um ca. 7.15 Uhr zwischen den Stationen Mogelsberg und Brunnadern-Neckertal gezwungen. Ausgangs des «Schoren»-Tunnels oberhalb des Schulhauses Haselacker in Necker sprang die Achse eines Schnellzug-Triebwagens (Pendelkomposition) aus noch unabgeklärten Gründen aus den Schienen. Der BT ist trotz diesem Unglücksfall, der gottlob harmlos ablief, ein Kränzchen zu winden, denn die Wiederinstandstellungsarbeiten und die Beförderung der Fahrgäste klappten tadellos. Auch wurde der Berichterstatter nicht wie eine lästige Fliege weggescheucht, sondern es wurde ihm bereitwillig Auskunft erteilt.

Vor 20 Jahren

11. März: Derzeit werden die neun gewerblichen und die zehn kaufmännischen Berufsschulen im Kanton St. Gallen durch zahlreiche verschiedene Kostenträger, das heisst durch den Bund, den Kanton, die Lehrbetriebe, Trägeranteile und zum grössten Teil durch Lehrortsbeiträge, finanziert. Das Projekt «Kantonalisierung der Berufsschulen» soll diesem verflochtenen Finanzierungssystem nun ein Ende setzten. Die jährlichen Betriebs- und Amortisationskosten der 19 Berufsschulen im Kanton St. Gallen in Höhe von rund 80 Millionen Franken werden bisher an elf Standortgemeinden von unterschiedlichen Institutionen getragen. So steuert der Bund 15, der Kanton St. Gallen zusammen mit übrigen Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein gut 28 Prozent der Unterhaltskosten bei. Dazu kommen Beiträge der Lehrbetriebe von fünf Prozent. Den grössten Anteil der 80 Millionen haben bisher die Gemeinden, welche Lehrlinge an die Berufsschulen schicken, zu bezahlen, nämlich 38 Millionen Franken. Die Träger, im Falle der Gewerblichen Berufsschule Wattwil (GBW) die Gemeinde Wattwil, kommen nur für einen Vierzigstel der Kosten auf. Trotzdem haben sie über die Berufsschul-Kommission, in welcher sie bisher den Präsidenten stellen, grossen Einfluss auf das Geschehen an den Berufsschulen; zum Beispiel bei den Wahlen der Hauptlehrer oder allenfalls bei einer Sanierung des Gebäudes, wie Fredy Huber, der Redaktor der GBW, anführte. Durch die Kantonalisierung verliert die Standortgemeinde an Einfluss.

10 Jahren

11. März: Ennetbühl. Nach vier Jahren ein Ja zur Antenne. Das Bewilligungsverfahren in Ennetbühl dauert mittlerweile mindestens sieben Jahre. Die letzten vier Jahre herrschte Funkstille. Die Regierung lehnt den Rekurs gegen den Antennenmast nach vier Jahren ab, die Anwohner ziehen die Sache vor das Verwaltungsgericht.

11. März: Wildhaus/Alt St. Johann. Die vorberatende Kommission des Kantons steht der Fusion zwischen den Gemeinden Wildhaus und Alt St. Johann positiv gegenüber. Sie stimmte den beantragten Förderbeiträgen in der Gesamthöhe von 10,3 Mio. Franken einstimmig zu.

12. März: Mosnang. Am 1. Januar startet die Einheitsgemeinde. Die Schulverwaltung soll ihre Büros im Abwarthaus beziehen. Eine überparteiliche Gruppe organisiert den Widerstand und will an der Bürgerversammlung einen Rückweisungsantrag stellen.

12. März. Bütschwil. Untypisch für eine Musikschule ist das zentrale Thema an der Mitgliederversammlung nicht ein Noten-, sondern ein Verteilschlüssel gewesen. Beim neuen Verteilschlüssel ging es darum den Aufwand der Musikschule Toggenburg auf die Schulgemeinden gerechter zu verteilen. Nun werden die Kosten nicht mehr nach der Anzahl Musikschüler verteilt, sondern nach bezogenen Unterrichtseinheiten.

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