Berufsleute ausgezeichnet

Lehrabgänger mit einem Notenschnitt von 5 und darüber erhalten in Urnäsch ein Goldvreneli. Diese Jahr wurden zehn Kandidaten ausgezeichnet.

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Die erfolgreichen Urnäscher Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger. (Bild: pd)

Die erfolgreichen Urnäscher Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger. (Bild: pd)

URNÄSCH Zehn junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger mit Note fünf und besser sind in Urnäsch gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei mit einem Goldvreneli für ihre guten Lehrabschlüsse belohnt worden. Gemeindepräsident Franz Sandholzer ermutigt sie, darauf aufzubauen. Zehn Goldvreneli-Bewerbungen sind dieses Jahr beim Gemeinderat eingetroffen. «Einmal mehr ein sehr guter Jahrgang», meinte Gemeindepräsident Franz Sandholzer und begrüsste vergangenen Freitag erfreut acht der zehn erfolgreichen jungen Berufsleute mit ihren Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern sowie weitere Behördenmitglieder im feierlich geschmückten Ratssaal.

Bestnote von 5,3

Die diesjährige Bestnote 5,3 wurde erreicht von Michaela Urbanz, Polygraphin EFZ mit Berufsmaturität, und Christian Nef, Elektroinstallateur EFZ. Die Gemeinde Urnäsch überreicht seit 1983 Lehrtöchtern und Lehrlingen, die in Urnäscher Betrieben, oder jungen Urnäscherinnen und Urnäschern, die auswärts eine Lehre – mit einem Notenschnitt von 5 oder darüber – abschliessen, ein Goldvreneli. Franz Sandholzer gratulierte den ehemaligen «Stiften», aber auch ihren Ausbildnern zu ihrem Erfolg. Einen speziellen Dank richtete er auch an die Lehrbetriebe für die gute Ausbildung und Begleitung der Lehrenden.

Stiftung finanziert Geschenk

Die Gäste wurden vom Gemeindepräsidenten in den historischen Ursprung dieser Goldvrenelivergabe eingeweiht, gehen die «Lehrlingsprämie LUV» doch auf den längst abgeschafften «Lehrlingsunterstützungsverein» zurück. Seit fünf Jahren erfolgt die Finanzierung dieser Lehrlingsprämien aus Mitteln der Alfred-und-Hedy-Nef-Stiftung.

Nach einem Blick zurück in die Berufsausbildung vergangener Jahrhunderte, als für eine Ausbildung noch «Lehrgeld» zu bezahlen war, richtete der Gemeindepräsident den Blick in die Zukunft. Im Sinne von «wer rastet – der rostet» ermutigte er alle jungen Berufsleute, sich weiterzubilden. Beim anschliessenden gemütlichen Nachtessen im Restaurant Schönau liess die Gesellschaft den Abend feierlich ausklingen. (gk)