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Berufe wurden vorgestellt

Bazenheid Wie zerlegt man ein Schwein? Was für Maschinen braucht es, damit ein Industrieunternehmen läuft, und was macht eine Fachperson Kinderbetreuung bei einem Fleischverarbeiter? Diese und andere Fragen wurden am «Mazubi Day» der Micarna diskutiert. «Der ­Mazubi-Day ist ausgerichtet auf Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihrer Berufswahl befassen und sich überlegen, was sie werden wollen und wo ihnen welche Möglichkeiten offen stehen», erklärt Berufsbildner Thomas Fust. Eine wichtige Entscheidung im Leben jedes Menschen. Entsprechend gross war das Interesse. Rund 300 Interessierte besuchten die Micarna. Neben der Vorstellung der Berufe und der Möglichkeit des Austausches mit Berufsbildnern und Lernenden stiessen vor allem die Besichtigungsmöglichkeiten innerhalb des Industriebetriebes auf grosses Interesse.

Sieben unterschiedliche Berufsbilder

«Man kann nicht jeden Tag einen Blick hinter die Türen eines solchen Unternehmens werfen. Das ist nicht nur für Jugendliche spannend, sondern auch für die Eltern», bestätigt Thomas Fust. Als gelernter Polymechaniker ist er verantwortlich für alle technischen Lehrberufe in Bazenheid. «Das sind sieben unterschiedliche Berufsbilder, die man in der Technik bei uns ausüben kann. Viele wissen gar nicht, dass man in einem Industrieunternehmen so viele verschiedene Berufe zur Auswahl hat. Dabei würde ohne die technischen oder kaufmännischen Berufe, aber auch ohne Hauswirtschaft oder IT ein solches Unternehmen gar nicht funktionieren.»

18 verschiedene Ausbildungsberufe bietet die Micarna an, 16 davon auch am Standort Bazenheid. Rund 130 Lernenden absolvieren aktuell ihre berufliche Grundausbildung in einem dieser Berufsfelder; in Bazenheid oder am Hauptsitz in Courtepin. Neben dem Ausbildungsangebot zogen vor allem Berufsbilder wie die kaufmännische Lehre, Informatiker oder Mediamatiker das Interesse der Event-Besucher auf sich. Aber auch Fleischfachleute oder Lebensmitteltechnologen wurden mit unzähligen Fragen konfrontiert.

Vor allem vor der Ausbildungswerkstatt, wo man den aktuellen Lernenden bei der Arbeit über die Schultern blicken konnte, war der Andrang gross. (pd)

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