BERN: Busa bleibt in Herisau – aller Voraussicht nach

Bei der gestrigen Fragestunde hat der Bundesrat über die Zukunft der Busa in Herisau gesprochen. Aufgefordert wurde er dazu vom Ausserrhoder Nationalrat David Zuberbühler.

Bruno.eisenhut@appenzellerzeitung.ch
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Aller Voraussicht nach dürften auch künftig Busa-Feiern in Herisau stattfinden. (Bild: APZ)

Aller Voraussicht nach dürften auch künftig Busa-Feiern in Herisau stattfinden. (Bild: APZ)

Für Herisau sei die Berufsunteroffiziersschule (Busa) der Schweizer Armee von zentraler Bedeutung, erklärt der Ausserrhoder Nationalrat David Zuberbühler. Vom Bundesrat wollte er wissen, ob die seit 1975 in Herisau domizilierte Busa weiterhin in Herisau bleibe. Schliesslich sei die Standortfrage in den vergangenen Jahren schon mehrfach gestellt worden, so Zuberbühler. In seiner gestrigen Antwort erklärte Sicherheitsminister Guy Parmelin, dass der Bundesrat erst im zweiten Semester dieses Jahres entscheiden werde. Provisorisch sei Herisau allerdings weiterhin als Standort vorgesehen. Dennoch würde er es begrüssen, wenn die Ausbildungsräume, welche sich derzeit in verschiedenen Gebäuden befinden, gebündelt würden.

Auch Regierungsrat ist gefordert

Mit der Antwort des Bundesrates ist Nationalrat David Zuberbühler noch nicht ganz einverstanden. «Mir wäre ein fixes Bekenntnis zum Standort Herisau lieber gewesen.» Es liege nun aber auch an der Ausserrhoder Regierung, gegenüber dem Bundesrat zu signalisieren, dass die erwünschten Räumlichkeiten angestrebt würden. Er selber werde dieses Thema weiter verfolgen und versuchen für Herisau zu lobbyieren.

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut@appenzellerzeitung.ch