Bergmolche im Visier

Die Auffahrtsexkursion des Natur- und Vogelschutzvereins Bütschwil führte Richtung Dreien.

Sylvia Baumann
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Bütschwil. Eine kleine Gruppe von Kindern und Erwachsenen – immerhin 16 Personen – trotzten dem nasskalten Auffahrtsmorgen und folgten der Einladung des Natur- und Vogelschutzvereins Bütschwil zur traditionellen Morgenexkursion. Mit dem routinierten Feldornithologen Erwin Breitenmoser wanderten die kleinen und grossen Naturfreunde um sechs Uhr los, gegen die Kapf.

Vogelkonzert zur Begrüssung

Die Vogelwelt mit Mönchsgrasmücke, Buchfink, Amsel, Zilpzalp und Co. begrüssten die Wandernden mit mehrstimmigem Konzert. Auf dem Weg gegen den Hätschberg durfte Daniel Breitenmoser, Sohn des Wanderleiters, den Bergmolch vorstellen. Er tat dies mit Freude und Stolz. Er erzählte, wie und von was diese kleinen orangebauchigen Tierchen leben.

Später, gegen die Hinterbitzi zu, erfreuten blühende Knabenkräuter, Sumpfdotterblumen und Trollblumen aus einer Moorwiese.

Dem Fleischfresser auf der Spur

Der Dauerregen liess nur kurze Stops zu, um Naturschönheiten zu beobachten. Doch ein wunderschöner Naturgarten mit integriertem Schwimmteich in Rüdlingen zog alle Blicke auf sich und löste ein Staunen aus. Das eigentliche Ziel des Morgens lag dann ganz in der Nähe, das Restaurant Post in Dreien.

Bevor sich alle am verdienten, reichhaltigen Brunch labten und das Beisammensein im Trockenen genossen, wusste Erwin Breitenmoser noch einen feuchten Platz, wo sich das Alpen- Fettblatt, eine fleischfressende Pflanze, wohl fühlt.