Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die Wasserversorgung erhält ein Jahrhundertbauwerk

Am gestrigen Dienstagabend war offizielle Grundsteinlegung für das neue Reservoir in Schönengrund.
Karin Erni
Vertreter der Hydrantenkorporation, Planer und Bauunternehmer feiern den Baubeginn. Bild: Karin Erni

Vertreter der Hydrantenkorporation, Planer und Bauunternehmer feiern den Baubeginn. Bild: Karin Erni

Das bestehende Reservoir im Schönengründler Mühletobel stammt aus dem Jahr 1901. Hier wird das Wasser der Quellen Mühletobel, Boden und Hämmliloch gesammelt und aufbereitet. Es sei absolut erstaunlich, dass es seine Funktion so lange erfüllt habe, sagt Kurt Knaus, Präsident der Hydrantenkorporation und Elektraversorgung Schönengrund. Sogar im extrem trockenen Sommer 2018 hätten sie immer genügend Quellwasser gehabt. «Nur Schwellbunn konnten wir nicht immer wie gewohnt beliefern.» Vor rund zehn Jahren sei eine UV-Entkeimungsanlage eingebaut worden und dadurch sei auch die hygienische Qualität stets einwandfrei gewesen. Heute brauche es jedoch bessere technische Überwachungsmöglichkeiten, daher sei ein Neubau ins Auge gefasst worden.

Baubeginn hat sich verzögert

Die Firma Zimmermann aus Appenzell hat die 2500 Kubikmeter grosse Grube ausgehoben. Diese musste mit 39 Ankern befestigt und mit Spritzbeton gesichert werden. Das eigentliche Reservoirgebäude ist wesentlich kleiner. Es umfasst zwei je 220 Kubikmeter fassende Behälter. Einer davon ist für Löschwasser reserviert. Die weiteren Bauarbeiten führt die Firma Jakob Schneider aus St.Peterzell aus. Die Besonderheit besteht darin, dass die Oberfläche des Betons beim Giessen möglichst glatt und damit wasserdicht bleibt. Dies geschieht mit Hilfe einer speziellen Matte, die im Beton vorhandene Luft und Wassereinschlüsse ableitet. Für das Reservoir sind 340 Kubikmeter Beton und 40 Tonnen Stahl nötig. Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Million Franken. Einen Teil davon übernehmen Gemeinde und Assekuranz.

Die Bauarbeiten sind wegen des späten Schneeeinbruchs im Frühjahr etwas im Rückstand. Trotzdem hoffen die Verantwortlichen, die Zeitverzögerungen wieder hereinzuholen und die Bauarbeiten vor dem Winter abzuschliessen. Wo jetzt ein grosses Loch in der Wiese klafft, wird also schon bald nichts mehr zu sehen sein. Nach der Fertigstellung wird das Reservoir komplett mit Erde überdeckt und der Boden kann anschliessend wieder landwirtschaftlich genutzt werden. Das alte Reservoir wird nach Inbetriebnahme des neuen vollständig zurückgebaut.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.