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Berechtigter Stolz

Mit dem Porträt des Chores Voce endet die Serie zum Musikleben im Toggenburg. Der sommerliche Überblick über das Musikleben im Tal war in mancher Hinsicht überraschend.
Peter Küpfer

Mit dem Porträt des Chores Voce endet die Serie zum Musikleben im Toggenburg. Der sommerliche Überblick über das Musikleben im Tal war in mancher Hinsicht überraschend. Zuerst sprang die grosse Vielfalt ins Auge, auch die Vielzahl von Menschen und Gruppierungen, welche der Musik ergeben sind, Professionelle und Liebhaber. Man darf sie mit Fug und Recht Begeisterte nennen. Nicht nur im Begriff, auch in ihnen selbst steckt dieser Geist: Wir machen etwas in diesem Tal, und wir machen es selbst. Da darf ein gewisser Stolz durchaus sein.

Bei allen besuchten Musikerinnen und Musikern, Chören und Ensembles beeindruckte das grosse Engagement. Es kommt von innen, was gerade im Bereich der Musik gut tut. Natürlich wächst mit wachsendem Können auch der Anspruch. Aber bei allen besuchten Proben und Gesprächen zeigte sich das, was erst das Fundament alles anderen ist: die Freude. Es macht hier im Lande immer noch vielen Menschen Spass, anspruchsvolle Musik selbst zu betreiben, das Erlebnis Musik mit anderen zu teilen und weiterzugeben. Das alles ergibt auch eine erfreuliche Qualität, die bewusst weiter gepflegt wird. Schliesslich die Intensität der Zusammenarbeit. Sie hat vielfältige Formen. Die musizierenden Menschen kennen sich, sie vertrauen sich, sie helfen einander aus. Auch wenn viele ihre besondere Nische pflegen: Das tendiert nicht zum Bestellen des nur eigenen Gärtchens. Der Blick geht über den Gartenzaun. Vielfältige Formen des Zusammenwirkens und des Sammelns der Kräfte haben sich inzwischen ergeben. Auch dieses Band sorgt für Solidität.

Es wäre verfehlt, nicht auch den Schwierigkeiten und Herausforderungen ins Auge zu sehen. Der Nachwuchs ist für viele, insbesondere für die Chöre, ein Dauerthema. Aber auch hier ergeben sich Wege und Ideen. Fast alle Chöre bieten Projekte an: Gelegenheit für Menschen mitzusingen, die nicht das ganze Jahr regelmässig zu den Proben gehen können. Dass es damit umso wichtiger ist, aktiv die Pflege und Weiterentwicklung eines möglichst homogenen Kerns zu betreiben, ist allen klar. Und was die Orchestermusik betrifft: Hier ist die Durchmischung mit jungen Talenten erfreulich. Es wurde schon ausgeführt, dass unsere Musikschule und die Kantonsschule Wattwil, natürlich auch die vielen bestehenden Ensembles, darauf ihr Augenmerk und Dauerengagement gerichtet haben. Mit sichtlichem Erfolg.

Noch etwas: Es war nicht Absicht der Serie und hätte sie auch überfordert, alle zu erwähnen, die ihren Beitrag für ein klangvolles Toggenburg leisten. Es wird Gelegenheit geben, weiteres zu dokumentieren.

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